2. Etappe Pappenheim- Waldsee

22.04.2015

Die Nacht war kuschelig dafür der Morgen um so kühler. Da die Waschräume nicht geheizt waren wurde das Duchen ein wenig interessant und hinterher waren wir dann wirklich munter.

Die Sonne trocknete unser Zelt schnell ab, in der Zeit verstauten wir schonmal Isomatten und Schlafsäcke und innerhalb von 15 Minuten waren wir startfertig.

Nach Treuchtlingen waren es nur knapp 10 km, also entschieden wir dort zu frühstücken.

Tatsächlich fand sich im Stadtzentrum eine Bäckerei mit einem richtig tollem Frühstücksangebot.

Frisch gestärkt fuhren wir nach Graben zur Fossa Carolina.

793 versucht Karl der Große eine Verbindung zwischen Rhein und Donau bauen zu lassen. Erst 1846 gelang es unter Ludwig I mit dem Ludwig- Donau-Main Kanal diese Verbindung zu verwirklichen.

etwa 200m weiter frifft man auf den Verlauf der Europäischen Wasserscheide und kann aussuchen ob das Pumpwasser nun in den Atlantik oder zum schwarzen Meer fließen soll.

Leider klingelte alle Minuten das Telefon, wir kamen einfach nicht vorwärts. Aber was soll es , selbst und ständig halt 😉

Und so waren wir erst gegen Mittag in Weißenburg.  Dennoch entschieden wir uns für ein Eis, denn in dem Eiscafe waren wir schon einigemale, ein Besuch loht immer .

Weißenburg ist ein hübsches Städtchen mit bewegter Geschichte. Vom Römerkastell und den römischen Thermen über einen sehr gut restaurierten Stadtkern bis zu erhaltenen Stadtbefestigung lässt sich einiges entdecken.

Nicht weit von Weissenburg liegt Ellingen, ein kleine Stadt mit einem dafür um so größerem Schloß.

Die Resizenz Ellingen , umgeben von einer schönen Parkanlage lädt hier zum längeren Verweilen ein, diese Zeit hatte wir heute nicht und so kam es wie es immer kommt: die nächste Tour wurde gedanklich schon geplant.

Unsere Route führte uns dann entlang  einiger ehemaliger Wassermühlen, leider nicht mehr viel davon erhalten und auch die Straße war ein wenig nervig das eine größere Baufirma ansässig ist deren Fahrzeuge uns dann doch ein wenig viel wurden..

Dazu kommt ein fränkisches „wegen Reichtum geschlossen“ von 14:00-17:00 Uhr haben die Lokale alle „Siesta“.

Also waren wir auch nicht mehr erpicht auf Ortsbesichtigungen mit leerem Magen und steuerten recht direkt unser Tagesziel an.

Bei Roth liegt das hübsche Dörfchen Wallesau, umgeben von Kieferwäldern und mit einen schönen Waldsee .

Hier wollten wir heute übernachten und nachdem es am Abend empfindlich kühl wurde waren wir froh über ein Abendessen direkt auf dem Campingplatz.

Ein sehr einfaches Lokal mit erstaunlich guter Küche, frischer Holzofenpizza, Belag auch nach Wunsch, hervorragende Schnitzel…

50km

Antritt2

Zum 3. Tag: Waldsee-Greding

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