Seetag

Seetag, Sonne satt, herrlich.
Zuerst aber war ein Problem zu beheben: ausgerechnet in unserer Kabine versagte der WC Abfluss. Der Schuster hat ja bekanntlich die schlechtesten Schuhe. Ich suchte mir ein anderes stilles Örtchen und danach besuchte ich die Rezeption. Sofort wurde telefoniert und als wir eine Stunde später vom Frühstück zurück kamen war der Schaden behoben.
Zum Frühstück gingen wir ins Servicerestaurant. Cesar fand einen schönen Platz am Fenster. Auf der Favolosa gibt es jetzt auch wieder warme Eierspeisen am Büffet, aber ich persönlich lass mich halt gerne betüddeln ;).
Dann ab aufs Lauf Deck, Milli zum Joggen und ich suchte mir einen windstillen Platz zum Pilates. Dieser blaue Himmel, diese Aussicht, da geht alles leichter und tut so gut. Ok, bis zu dem Moment als die Liegen besetzt wurden und die ersten Zigaretten angezündet wurden. Ich habe kein Problem mit Rauchern, aber bitte –auf dem Sportdeck, 2 m von Menschen entfernt die gerade versuchen frische Luft zu tanken und Sport treiben?
Toleranz ist nun mal keine Einbahnstraße.

Pilates

seetag
Lunch im Restaurant, Fensterplatz, aufmerksamer Service, alles passt.
Es passt nicht. Es passt nicht zu meinem derzeitigen Alltag. Ich sitze hier sicher, satt und zufrieden mit dem Wissen welche Tragödien sich auf diesem Meer abspielen. Ich kenne Familien die sie erlebt haben. Dieser erste Seetag ist auch ein wenig sortieren, selten habe ich mich so wenig aus meinem Alltag gefunden.
Aber ich soll und muss und ausgerechnet die Refugees die ich betreue schreiben mir das, freuen sich für mich und die wunderbare Möglichkeit eine solche Reise zu machen.
Also genoss ich die Sonne auf Deck 3, ganz in Ruhe, hierher verirrt sich am Tag kaum jemand. Keine Musik, Meeresrauschen und die Küste vom Mallorca am Blick
Am Abend dann der Empfang für die Clubmitglieder, wie immer, nix neues aber schön. Das Lateintanzteam an Bord ist gut, wir freuen uns auf mehr.
Die Show kannte ich schon, gut gemacht, allerdings konnte ich der Story nicht ganz folgen 😉 Aber die Tänzer und Sänger überzeugten.
Zum Abendessen zeigte sich die exponierte Lage unseres Tisches, der Kapitän und die Offiziere dinierten genau in unserem Blickfeld.
Das Menü von Bruno Barbieri ist durchwachsen, teilweise sehr gut und dann wieder to much.
Der Maître kam zum Dessert um nachzufragen, er bekam eine ehrliche Antwort. Die extrem schlechten Beurteilungen kann ich nicht nachvollziehen aber so ganz passt das nicht zu Costa. Gut gemeint aber auf diese Personenzahl nicht umsetzbar.

Gala Galaabend Galaabend Galaabend
Den Absacker heute gab es im Salon Moliere Deck 5 hinten, tolle Band, tolle Stimmung, tolles Bar Team.

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