Marseille 22.03.2015

Wir waren „vorgewarnt“, wussten also das es am Büffet keinerlei warme Speisen oder Eier geben würde und da meine Mitreisenden Rührei und Eggs Benedict wollten klingelte der Wecker 7:30 um genügend Zeit im Restaurant Fiorentino zum Frühstücken zu haben…..ja, Frau kann Opfer bringen 😉
Also Lachs bestellt, Obst besorgt, die Männer in der Frühstückskarte schwelgen lassen. Der Service durchorganisiert, man merkt das neue Konzept, der Ansturm wird erwartet.
Dann war es Zeit für einen Spaziergang in Marseille. Da das Wetter nicht so dolle ausschaute hatten wir nicht mehr eingeplant.
Auf den überteuerten Costa Shuttle(12,95€) konnten wir diesmal verzichten, am Wochenende fährt ja der kostenlose Hafenbus.
Der Fußweg vom Schiff beträgt je nach Liegeplatz 500-1000m.
Der Hafenbus hält dann an der Uferstraße unterhalb der Cathédrale Sainte-Marie-Majeure de Marseille. Von dort schlenderten wir bis zum alten Hafen, entlang der modernen Museumsarchitektur, dann um den alten Hafen herum, über den Fischmarkt, wo auch am Sonntag verkauft wurde. Durch die vielen Einkaufsstraßen im weiten Bogen wieder zurück, Lafayette hatte auch am Sonntag geöffnet und bot auf der Gourmetetage so einiges was mein Herz und Magen begehrte. Überhaupt gibt es hier Einkaufsmeilen die durchaus sehenswert sind, ich denke mein Mann war dankbar das am Sonntag nur ein Teil der Geschäfte öffnet.
So langsam machte sich Lust aufs Mittagessen breit, wir gingen also in Richtung Hafenbus und nachdem bei unserem letzten Besuch die Kathedrale geschlossen war besichtigen wir dieses beeindruckende Bauwerk heute.
Die Cathédrale Sainte-Marie-Majeure de Marseille braucht den Vergleich mit der majestätisch über dem alten Hafen von Marseille thronenden Basilique Notre-Dame de la Garde nicht zu scheuen, ein wunderbarer Sakralbau.


Heute Mittag kam nun das, was ich tatsächlich auf der Costa Diadema bemängle: Das Servicerestaurant ist mittags nur am Seetag und in Neapel geöffnet. Die etwas seltsame Begründung: Das wäre den langen Liegezeiten in den Häfen und der täglichen Ein-und Ausschiffung geschuldet.
Erstens bin ich diese Route mit täglicher Ein-und Ausschiffung schon mit zwei anderen Costa Schiffen gefahren und zweitens ist es mir egal ob da ein Passagierwechsel stattfindet oder die Liegezeit ganztags ist. Costa tut sich hier keinen Gefallen, wenn ich Büffetessen möchte kann ich AIDA buchen, denn Büffet können die besser. Ich buche Costa weil ich Wert darauf lege aufmerksam im Servicerestaurant bedient zu werden und mein Essen gerne serviert bekomme.
Also, es nutzte ja nichts, ab zur Schlacht am Büffet….wobei ich zugeben muss das diese auf der Diadema recht friedlich ablief, ich habe kaum mal angestanden und freie Plätze im Bereich des Corona Blue waren auch zu haben. Gerne hätte ich dann wenigstens draußen gegessen aber das ließ das Wetter leider nicht zu.
Dafür war das Personal hier hinten besonders aufmerksam, der Getränkeservice perfekt….wenn nur diese Kunststoffgläser für den Wein nicht wären…..
Natürlich durfte am Nachmittag ein Abstecher in die Aperolbar nicht fehlen, dann ab in der Wirlpool, mein Mann verzog sich danach in die Gelateria und ich brauchte dringend ne Stunde Schlaf.


Für den Abend hatten wir uns bei Tisch entschuldigt denn wir hatten im Clubrestaurant reserviert.
Schön eingerichtet, leider ohne Pianisten, dafür mit der Geräuschkulisse der umliegenden Bars…..Schluss mit der Meckerei, Service und Menü waren nämlich ausgezeichnet und so langsam, nachdem mich hier daheim der Alltag eingeholt hat, merke ich erst auf welch hohem Niveau wir im Urlaub meckern 😉
Dann wollten wir unsere Kreditkarte registrieren, klappte nicht, mir wurde am Automaten angezeigt das ich mich an der Rezeption melden sollte. Also Nummer gezogen und auf warten eingestellt, ging aber ganz schnell weil eine zusätzliche Mitarbeiterin erschien die sich sofort meines Problems annahm und meine Karte tauschte. Nachdem diese nun funktionierte stellte sich ein neues Problem, mein Göttergatte hatte seine abgelaufene Karte statt der neuen eingesteckt.
Naja, selbst ist die Frau und meine Karte funktionierte dann auch. Ich halte es ja für einen guten Plan meines Mannes, war es ja nun meine eigene Karte die ab und an mal glühen musste 😉
Den Abend verbummelten wir durch die Bars, genossen die Tanzshow in der Grand Bar und tranken noch einen Absacker in der Atriumbar

weiter nach Barcelona

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