Antigua

Antigua-St. Johns Dienstag 29.01.2019

Wir hatten ja schon viel gehört darüber, bis jetzt waren wir in den Häfen eher alleine unterwegs. Aber heute auf Antigua war es soweit,4 Schiffe, fast 20 000 Passagiere. Und? 364 Strände, es verteilte sich problemlos. Wir hatten eine Katamaran Tour zum Baden und schnorcheln gebucht. Das Preis/ Leistungsverhältnis fanden wir übrigens in Ordnung, denn Essen, Getränke, Schnorchel Ausrüstung kosten Geld und es ist hier auch auf eigene Faust nicht soooo günstig.

Es gib zuerst recht rasant auf den Atlantik, leider, trotz der deutlichen Beschreibung in den Ausflugsunterlagen, waren einige Mitfahrer nicht ganz seefest.

An Bord waren die Ausflüge von Costa, RCCL und AIDA.

Wir landeten dann auf der karibischen Seite an einem wunderschönen kleinen Strand an, hier konnte man schwimmen, schnorcheln, sonnenbaden, jeder wie er mochte.

An der Bord Bar gab es Getränke von Wasser über Softdrinks, Rumpunsch, Wein, Bier, Cocktails.

Wir wollten schnorcheln, ein Guide schwamm mit uns bis zum Riff und begleitete uns, für alle die Probleme bekamen, war ein Boot in der Nähe um sie einzusammeln.

Leider hatten wir ein wenig bewegte See, dadurch war das Wasser nicht richtig klar und das schnorcheln anstrengend. In dem Fall sollte man schon auch ein guter Schwimmer sein.

Zurück am Strand gab es ein Barbecue, die Stimmung war relaxt und ausgezeichnet.

Dann ging es auf der karibischen Seite bei eigentlich ruhiger See rund um die Insel.

Aber dann kam doch die eine Welle, ich stand gerade, stolperte, eine Metallschiene bahnte sich den Weg zwischen zwei Zehen und hinterließ ein böse klaffende Wunde.

Aua.

Sagrotan, Taschentücher, ich hoffte das es nicht so schlimm ist aber mit jeder Stunde die wir unterwegs waren wurde klar: ab zum Bord Arzt.

Dennoch, wir ließen uns die Freude an dieser schönen Insel nicht nehmen, bewunderten die Yachten bei Nelsons Dockyard, machten noch einen kurzen Spaziergang in St. Johns.

Punkt 17:00 Uhr erschien ich im Bordhospital, Premiere, nun kenne ich das also auch. Nach kurzer Wartezeit war ich dran, Michele, der Doc schaute uns meinte das braucht einen Stich-daraus wurden vier, der Schnitt war doch zu tief. Und das wo doch niemand an meine Füße darf-zu krabbelig.

7 Tage kein Wasser, kein Sand, keine geschlossenen Schuhe.

Das musste ich erst einmal verdauen.

Kein schwimmen, kein schnorcheln, kein Strand, keine Füße im warmen Sand, nicht tanzen, Sandalen und Badeschuhe zum Abendkleid. Herrrrrrlich.

Von irgendwelchen Plastiküberziehern wurde abgeraten, weil der Sand doch überall hereinkriecht und eine Infektion nicht lustig wäre, zumal ich schon Fieber hatte.

Meine Laune war im Keller, dazu kam das jeder Schritt weh tat.

Also schleppten wir uns zum Abendessen, noch ein Absacker und ab ins Bett in der Hoffnung schlafen zu können.

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