Seetag

16.09.

Seetag, ein bissel ausschlafen, Frühstücken-leider denn der Brunch musste aufgrund zu weniger Anmeldungen ausfallen. Schade, darauf hatte ich mich besonders gefreut.
Am späten Vormittag waren wir zur Küchenführung eingeladen die mich hier auf diesem kleinen Schiff interessierte. Paul, der deutsche Host erwartete uns im Restaurant mit einer Überraschung. Da hat sich Costa ja nun wirklich etwas einfallen lassen, ich suchte verzweifelt die versteckte Kamera, aber die meinten das ernst und so verkleideten wir uns als OP Team.

Küche1

Paul erklärte das es mehrfach Beschwerden über die Gäste in der Küche gegeben hätte, die ohne Haarnetz und in Straßenschuhen da unterwegs sind. Verständlich aber so übertreiben muss man es ja nun auch nicht. Das nächste Mal erspare ich mir das und lege einfach mein Gesundheitszeugnis vor 😉
Wie erwartet war die Küche hier um einiges kleiner als auf den großen Schiffen, aber picobello sauber.

Küchenführung3 Küchenführung 4 Küchenführung5
Einige Gäste waren arg irritiert und regten sich sofort über die schlimmen Verhältnisse bei Costa auf als Paul erklärte das die Crewküche nur eine Kochnische wäre weil alle Mitarbeiter am Abend eine Dose Ravioli zum warmmachen in der Mikrowelle erhalten, mein Tag war gerettet 😉
Am Schluss warteten auf uns noch ein paar sehr exzellente Häppchen und ein paar Gläschen Prosecco auf uns, was schon fast wieder zu einer Bettschwere führte.

Küchenführung1 Küchenführung2
Da wir über Mittag durch die Straße von Messina fuhren entschieden wir uns mal am Büffet Mittag zu essen. Erstaunlicherweise fanden wir am Heck draußen einen freien Tisch und konnten so ungehindert den Blick nach Kalabrien und Sizilien genießen.

Büffet4 Büffet3 Büffet2 Büffet 1 Messina2 Messina Lotse
Den Nachmittag verbrachte ich dann endlich auf einer Liege und versuchte meine verschleppte Erkältung, die sich letzte Nacht recht heftig mit starken Halsschmerzen zurückgemeldet hatte( auf Malta waren alle Busse sehr kalt klimatisiert, war angenehm aber trotz Tuch um Hals und Schultern zuviel ), in den Griff zu bekommen.
Der Stromboli war leider wolkenverhangen, schade.
Am frühen Abend dann fand der VIP Empfang statt, leider in der Grand Bar, ich hätte mir das so schön in der ungenutzten Disco vorstellen können.
Ein kurzes Händeschütteln, Foto und ein,zwei Sätze mit dem Kapitän, Paolo Fusarini kannten wir ja schon von der Costa Pacifica im letzten Herbst und hatten ihn in angenehmer Erinnerung.
Es gab ein wenig Tanzmusik, die Tanzlehrer sorgten für eine volle Tanzfläche, es wurden Häppchen und Prosecco gereicht, eine sehr nette elegante Atmosphäre, zumal die Gäste auch ihre Kleidung dem formellen Anlass angepasst hatten. Ein Mann der großen Worte ist der Käptn nicht, es bleib bei dem üblichen Danke an die Gäste, der Vorstellung der wichtigsten Mitarbeiter und einem Toast auf diese Reise.

Club-Empfang
Im Restaurant erwartete uns heute der italienische Abend, der offenen Tischzeit geschuldet ohne große Höhepunkte.
Danach ging es noch auf einen Streifzug durch die Bars und wir tanzten noch ein paar Runden. Heute Abend fehlte mir tatsächlich doch auch mal die Trubeligkeit der „normalen“ Costa Schiffe, denn das gehört irgendwie zu italienischen Abend.

In der Nacht schaukelte es wieder recht, erstaunlich, herrlichstes Wetter aber immer wieder bewegte See. Aber in der Nacht störte mich das nicht, eher wiegte uns der Wellengang in den Schlaf.

weiter nach Salerno

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