Malaga

Auf Wunsch meines Mannes-er liebt das englische Frühstück- frühstückten wir im Servicerestaurant. Die Öffnungszeiten wurden recht großzügig ausgelegt und so bekamen wir auch 10 Minuten vor Schließung einen Tisch mit Blick aufs Meer, wurden aufmerksam bedient. Nur ums Teewasser gibt es immer einen kleinen Kampf, da ist der Service schon fast zu viel denn jedes Tässchen einzeln zu bestellen und ziehen zu lassen ist mühsam, da wäre eine Wasserkanne am Tisch hilfreich.
Dann suchte ich mir am Sportdeck einen windstillen Platz für eine Stunde Pilates. Ich „hasse“ es ja, aber hier mit diesem Blick war alles leichter und machte Spaß.
Noch schnell in den Whirlpool und schon war es Zeit zum Lunch. Da wir die Einfahrt in Málaga nicht verpassen wollten wies uns Cesar einen Tisch auf der passenden Schiffsseite am Fenster zu.
Viel Hunger hatten wir nicht aber Pasta und Salat, eventuell noch Fisch und Dessert geht immer.
Die Küste wurde bebauter und Málaga kam langsam in Sicht.
Zeit an Land zu gehen, wir entschieden uns gegen den angebotenen Shuttle (6,95€) und gingen zu Fuß. Die Hafenpromenade ist gut ausgebaut, erst kommt man am Strand entlang, dann am einem hübschen Leuchtturm vorbei und auf der Promenade gibt es viele kleine Geschäfte, Restaurants, Sitzgelegenheiten und Spielplätze. Die FTI Berlin hatte am vorderen Anleger festgemacht, sie würde uns in den nächsten Tagen noch ein paarmal begegnen.
Auch wenn es warm war, wir machten uns auf den Weg nach oben denn der Blick auf Málaga ist von der unter der Burg gelegenen Aussichtsplattform besonders schön. Da die Gartenanlagen alle liebevoll gestaltet sind macht auch der anstrengende Aufstieg Spaß, es blüht und grünt, duftet nach Pinien und Eukalyptus, Rosmarin und Zitronenmelisse.

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Dann machten wir und auf den Weg in die Altstadt, zuerst Amphitheater, dann das Geburtshaus von Picasso und zum Schluss die Kathedrale Santa Iglesia, immer wieder sehenswert.
Nach so langen Wegen musste eine Pause her, bei Boquerrones, Aioli, Brot und einer Flasche Weißwein ruhten wir uns aus.
Leider gab es auch noch so viele Möglichkeiten zum Shoppen und ich fand mir tatsächlich ein Kleid das a: passte, b: mir gefiel und c: auch noch recht preiswert war.
3 Frauen und ein Mann mit Kreditkarte, ich hatte Mitleid, fast, ein ganz wenig, ehrlich gesagt, gar keins 😉
Aber er hatte Glück, ein Blick auf die Uhr stoppte den Kaufrausch, wenn wir nicht zu spät kommen wollten dann war es jetzt Zeit zu gehen.
Wir genossen auf dem Rückweg noch die schönen Parkanlagen und kamen 10 Minuten vor „Alle Mann an Bord“ wieder an der Costa Favolosa an.

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Das Auslaufen beobachteten wir vom Whirlpool aus, denn dank zweier unpünktlicher Passagiere verzögerte sich das Ganze.

Rettungsdeck
Den Abend begannen wir dann in der Grand Bar, wir tanzen ja recht gerne. Abendessen wie gehabt, am Tisch eine Etage unter uns gibt es Probleme, recht unschön wurde hier mit dem Personal umgegangen, der rüde Ton war bis zu uns hoch zu hören. Auch die Maître konnte da kaum vermitteln. Es bleib auch die nächsten Tage so, zwei Gästen an dem Tisch konnte es scheinbar niemand recht machen. Schade, das sah nach einem verdorbenen Urlaub aus.
Wir waren zufrieden, bei der Essenauswahl fand sich jeder etwas und ein satter Ehemann ist ja im Urlaub eh ein Zufriedenheitsgarant.
Wir entschieden uns noch zum Karaoke zu gehen, eine gute Wahl, die Stimmung war super, das Bar Team tanzte und lachte mit und versorgte uns ausreichend mit Getränken
Wir überlegten mitzumachen aber fanden uns kein Lied das wir gemeinsam singen wollten. Aber zuschauen war genauso lustig und mancher hatte wirklich eine tolle Stimme.
Auf der Höhe von Gibraltar überholten wir die Costa neoRomantica
Viel zu schnell war dieser Abend vorbei, todmüde fielen wir ins Bett und schliefen sofort ein.

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