Barcelona 23.03.2015

Barcelona sollte heute mal nicht per Metro und Bus erobert werden, wir hatten die Seilbahn im Hafen im Visier. Vorher aber mussten sich die Herren mit englischem Frühstück, Lachs und Eggs Benedict für den Fußmarsch stärken, ich gönnte mir ein spanisches Omlette.

Frühstück
Frühstück
Frühstück
Frühstück

Trotz der über 4000 Passagiere an Bord, das Verlassen und Betreten des Schiffes ging überall flott, es sei denn man geriet in die Ausflugsgruppen. Dabei ist auch zu erwähnen das es bei gebuchten Costa Ausflügen einen Extra Treffpunkt für Gold Pearl und Suiten gab, sodass diese Gäste auch recht relaxt und ohne den sonst üblichen Trubel auf ihren Ausflug warten konnten.
Der Hafenbus stand schon da, für 3 € geht es zur Kolumbussäule und auch retour, der Costa Shuttle kostet hier für dieselbe Strecke 9,95€.
Dier erste Station der Seilbahn ist der Torre Sant Sebastiá am Port Vell, also ein schöner Spaziergang von der Kolumbussäule rund um den Jachthafen bis hinüber zum Stadtstrand von Barcelona, der feinsandig und sehr sauber wirkte. Ich hatte heute meinen Glückstag, lagen vorm Bus beim aussteigen 2 Cent, fand ich schon ein paar Meter weiter 10 Cent und kurz vorm Strand 2 €, leider hielt die Strähne nicht an, wäre ja auch zu schön gewesen.
An der Seilbahn hieß es warten, die erste Fahrt startete 11:00 Uhr.
Diese Fahrt ist nichts für Menschen mit Höhenangst, 1931 eröffnet ist sie schon ein wenig in die Jahre gekommen, sie startet in 86m Höhe, in der Gondel gibt es keine Sitzplätze und es sollen 20 Personen Platz haben. Dafür aber gibt es eine spektakuläre Aussicht auf den Hafen die Rambla und auf ganz Barcelona.
Angekommen am Hang des Montjuïc (Station Miramar) kann man die Aussicht von einer Aussichtsplattform genießen. Auch ein Restaurant befindet sich hier, allerdings sind die Preise so schwindelerregend wie die Höhe der Seilbahn.
Hier befindet sich auch das Hotel Miramar, ein wunderschöner Art-Deco Bau, umgeben von Parks und Gärten.
Wir beschlossen noch ein wenig hinauf in Richtung Schloß Montjuïc zu wandern um einen Blick von oben auf die Costa Diadema zu werfen, die heute das einzige Kreuzfahrtschiff im Hafen von Barcelona war.
Hier hinauf fährt auch der Teleférico de Montjuïc, den man von der Innenstadt aus erreicht.
Wir gingen dann zu Fuß in Richtung Ramba und Markthalle, deren Besuch bei keinem Barcelona Aufenthalt fehlen darf. Die Straßenhändler nehmen langsam überhand, fast besser organisiert wie in Neapel.
Über 10km zu Fuß lagen hinter uns als wir die Diadema wieder betraten und dementsprechend knurrte der Magen.


Nach einem ausgiebigen späten Mittagessen eroberten meine Männers den Wirlpool und ich mein Bett, durch eine heftige Erkältung kurz vor Urlaubsbeginn war ich doch noch nicht so gut auf den Füßen wie erhofft.
Zur Ausfahrt entdeckten wir den Kinderbereich für uns, Piratenschiff und Ritterburg laden dort zum spielen und toben ein.


Am frühen Abend genossen wir in der Piano Bar unseren Cocktail bei wunderbarer Musik (Klavier und Violine)
Überhaupt war diese kleine Bar ein Renner auf unserer Reise denn dazu gab es hier zu später Stunde einen Alleinunterhalter der zu italienischem Pop und internationalen Songs den Laden rockte, die Tanzfläche war bei einer Mischung aus Discofox, Salsa, Rumba und Fox immer recht voll.
20:30 war dann ein Besuch in der Country & Rock Bar angesagt, Line Dance Kurs stand auf dem Programm. In dieser Bar waren wir sonst seltener, aber sie war immer gut besucht. Ich fand die Einrichtung schön passend zum Thema, die Musik auch, ist halt nur nicht ganz das meine.
Aber gut das diese Bar jetzt angeboten wird denn Geschmäcker sind verschieden und nicht alle Gäste stehen auf Tanzmusik.
Zum Abendessen waren wir heute wieder im zugewiesenen Restaurant, Butter vorhanden, Service sehr gut.

Meine Männers und kch
Meine Männers und kch

Es bürgern sich bei uns schnell Gewohnheiten ein und so saßen wir pünktlich zur Tanzshow in der Grande Bar, drehten dann eine Runde durch die anderen Bars um später den Absacker an der Bar im Atrium zu nehmen. Ich bestellte mir gedankenlos einen Rotwein um dann das Wasser, was ich immer dazu trinke automatisch serviert zu bekommen mit der Frage ob ich eins wünsche, sehr aufmerksam.
Auch heute musste wieder der Wecker gestellt werden, da fast keine Schiffsgeräusche zu hören waren, war auch das Seitenstrahlruder beim Anlegemanöver zu leise um uns zu wecken.

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