Savona-Heimreise-Fazit

21.09.

Auch in der letzten Nacht schliefen wir ausnehmend gut und als wir wieder aufwachten waren wir schon in Savona.
10:45 sollten wir von Bord gehen, erstaunlicherweise bekamen wir auch heute draußen am Heck einen Sitzplatz zum Frühstück, zu dem wir uns viel Zeit ließen.

Gegen 10:00 Uhr wechselten wir an die Poolbar, Cappuccino und später ein letzter Aperol Spritz für die notwendige Bettschwere im Bus denn ich wollte, wie meist bis nach Hause ausschlafen. Leider wurde daraus nichts.
10:30 verließen wir die neoRiviera, die Koffer waren schnell gefunden und der Bus wartete direkt am Ausgang.

Resttungsring

Das Busunternehmen „Komm mit“ wartete mit einigen Überraschungen auf: während der eine Busfahrer den Weg suchte, unterhielt uns der andere mit nützlichen Einlagen -ich singe Euch jetzt mal ein Lied vor: „jetzt fahrn wir übern Po….“, jedesmal, wenn ich eingeschlafen war, kam wieder so eine Durchsage wie: „zur rechten sehen sie eine Burg, davon gibt es hier viele“
Der Bordservice war ok, Wiener als Wahlessen, gut dass wir eine Raststätte anfuhren, wo man sich gute Paninis besorgen konnte. Es gab Wasser, Cola, Bier Sekt und ein paar typisch deutsche Spirituosen.
Der etwas unerfahrene Busfahrer hatte auch eine recht resolute Fahrweise, an schlafen war nicht zu denken, ständig wurde scharf gebremst und auch einige Überholmanöver wurden von den meisten Mitfahrern als grenzwertig wahrgenommen. Wir waren dann alle froh als die Fahrer tauschten, allerdings wurden die Durchsagen nicht weniger, an Schlaf war einfach nicht zu denken.
Dafür schaffte ich es wenigstens ein Buch fertig zu lesen, bis wir recht pünktlich wieder in Ingolstadt landeten, wo uns unsere Schwiegertochter schon erwartete.

Fazit:

Tolle Route, klasse Liegezeiten.

Das Schiff nett, schöne Größe aber hinterließ bei mir keinen bleibenden Eindruck. Einzig das Pooldeck und die Aussenplätze am Heck werden mir in wirklich positiver Erinnerung bleiben.

Damit meine ich nicht das mir die neoRiviera nicht gefällt, aber ,wie ich schon Eingangs schrieb, das WOW Gefühl blieb aus.

Um so mehr werde ich den sehr guten und aufmerksamen Service in guter Erinnerung behalten wie auch die Ruhe die überall herrschte.

Service

Keine Schlangen an der Rezeption, ein fast immer greifbarer deutscher Host, schnelle Ein-und Ausschiffung, kaum mal Gedränge.

Das Preis-Leistungsverhältniss-dank Flex Buchung incl Getränkepaket-sehr gut.

Ob ich neo zum Katalogpreis buchen würde? Eventuell als Vorzugskreuzfahrt.

Essen und Getränke gut, es gab auch mal ausgefallene Sachen wie Kuddeln-als regionales Gericht-aber auch da gab es soviel andere Auswahl das man es nicht essen musste-aber so manchen Gast der sich darüber freute.

Dessert

Die im AI includierten Weine zum Essen fand ich gut und der Geschmack entsprach durchaus der Beschreibung in der Weinempfehlung der Speisekarte.

Schade ist das es kein Clubrestaurant an Bord der neoRiviera gibt, dadurch das bei uns dann auch weder eine extra Teezeit noch der Brunch angeboten wurden fehlte ein wenig der Kulinarische Höhepunkt auf dieser Reise.

Auch Gala Abende oder ein bissel Show im Restaurant sucht man vergebens-kann ja auch  bei einer offenen Tischzeit nicht funktionieren.

Dafür aber gab es ein guten Tanzlehrerteam an Bord, 2 schöne Partys auf Deck und in der Grand Bar teilweise schon wirklich gute Stimmung.

Die Shows haben wir fast nie besucht, nur vorbei geschaut, da kann die neoRiviera nicht so punkten wir die großen Schiffe mit ihren großen Bühnen.

Unverständlich warum das Restaurant Saint Tropez auf unserer Reise nicht einmal benutzt wurde, warum man am Pooldeck das gesamte Heck des Schiffes als Ballspielplatz ausweist, der dann vollkommen ungenutzt bleibt. So sind die schönsten Außenplätze nicht zugänglich oder zum sitzen nutzbar.

Dafür waren am Büffetrestaurant immer Plätze draußen frei, überhaupt war das Büffet recht gut sortiert und Gedränge blieb auf unserer Reise weitgehend aus.

Die Route wie auch das Schiff würde ich gerne noch einmal fahren, wer Neo Schiffe bucht sollte sich aber im klaren darüber sein das es andere Abläufe gibt wie sonst bei Costa gewohnt. Man kann nicht eine Kreuzfahrt mit offener Tischzeit buchen und dann einen italienische Abend -wie er bei Costa sonst üblich ist- erwarten.

Dafür gibt es immer freie Liegen, immer einen freien Sitzplatz in den Korbmöbeln am Pooldeck, guten Service, Personal das sich auch am nächsten Tag an die Gäste erinnern kann, Ruhe zum lesen oder Wasser gucken.

Gerade dieses andere war eine willkommene Abwechslung nach 12 Kreuzfahrten auf den großen Schiffen.

Und jetzt freuen wir uns im Januar auf unsere 14. Kreuzfahrt auf der doch eher wuseligen Costa Fortuna, auf feste Tischzeiten, Kinder an Bord ……….

Kapitän: Paolo Fusarini

zurückgelegte Seemeilen: 1750

Aussenansicht
Aussenansicht

zu den Schiffsbildern der neoRiviera

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6 Gedanken zu „Savona-Heimreise-Fazit

  1. Schöner Bericht, hat Spaß gemacht . Danke dafür ,
    mit der NeoRomatica werde wir wohl mal fahren, fährt ja jetzt dann glaube ich Mauritius, und ReUnion.

    Schöne Cruise!
    Werner

  2. Moin, vielen Dank für den schönen Bericht. War für mich interessant da ich Infos zu den Neo’s gesucht habe. Was mir nicht gefallen hat ist das der Text zentriert ist. Dadurch ist es anstrengend ihn zu lesen.
    Freue mich auf weitere Berichte
    Gruß Andy

  3. Hallo, Sorry, erst jetzt stoße ich auf Euren Bericht! Prima Berichterstattung, tolle Bilder, danke! Ich spekuliere mit der Neo Riv., sie kommt in 2018 aus Mauritius zurück! Peter

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