Costa Diadema 10/17 Barcelona

Manchmal hat man keine Wahl.

Das Angebot einer Vorzugskreuzfahrt mit der Costa Diadema ab Barcelona, quasi eine Sommerverlängerung, dazu ein Superupgrade auf Suite aufgrund einer zusätzlichen Reise zum Vorjahr, da kann Frau nicht widerstehen.

Die Flüge mit transavia waren-ohne Aufgabegepäck-sehr günstig und Bag Express akzeptiert Koffer bis 32kg, sodass es für mich und den guten Freund der mich begleitete günstiger war einen großen Koffer kostenlos aufzugeben.

Das erforderte ein bisschen mehr Planung, sparte aber auch einiges an Geld.

Am Sonntagmorgen machten wir uns also auf den Weg nach München, den Parkplatz hatte ich vorher bei Irl Parkplätze vorgebucht, ich parke schon seit vielen Jahren dort und es hat immer alles gepasst.

Ohne Koffer und mit einem online Check-in waren wir schnell am Gate, konnten zuschauen wir unser Flieger betankt wurde und noch bevor es hell wurde starteten wir nach Barcelona.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir die Stadt vom Flugzeug aus bewundern, wir hatten extra Sitzplätze auf der rechten Seite des Fliegers reserviert.

Um 9 Uhr waren wir dann schon im Flughafen, suchten den passenden Ausgang zum Flughafenbus.

Die Tickets für Hin-und Rückfahrt hatte ich schon von zu Hause aus gekauft.

http://www.aerobusbcn.com/de

Wir wollten uns die Stadt erlaufen, für meinen Begleiter war es die erste Reise nach Barcelona und auch die erste Kreuzfahrt, es ist wunderbar Destinationen, die man sehr gut kennt mal wieder mit den Augen eine „Neulings“ zu sehen.

Also die Rambla hinunter bis zur Kolumbus Säule, es war Sonntag und die Geschäfte geschlossen, dafür aber 1000ende von Demonstranten in der Stadt die gegen die Abspaltung Kataloniens auf die Straße gingen.

Das Einkaufszentrum am Hafen hatte geöffnet, wir bummelten ein wenig und frühstückten eine Kleinigkeit.

Die Sonne zeigte sich von Ihrer besten Seite und so entschieden wir uns zu einem Strandspaziergang.

Also besser gesagt mein Begleiter war barfuß am Strand unterwegs und ich genoss den Blick auf Sand und Wasser bei einem kühlen Glas Weißwein, Urlaubsfeeling machte sich breit.

Die Händler am Stadtstrand von Barcelona wirken jedes Jahr ein wenig mehr aufdringlich, ich bin da eigentlich nicht empfindlich, aber, wenn man selbst im Strandrestaurant keine Ruhe hat wird das unangenehm. Nein, ich möchte nur meinen Wein trinken, keinen Pajero, keine Massage und, das kann jeder sehen: ich habe schon eine Sonnenbrille.

Nachdem das Gotische Viertel Schauplatz der Demo sein sollte entschieden wir uns den Strand entlang zum Parc de la Ciutadella zu laufen. Was auch ein Fehler war denn hier ist das Parlament und alle Demonstranten kamen hier vorbei um zur Kundgebung zu gehen.

Aber die Stimmung war friedlich, teilweise schon fast fröhlich, es gab keinen Grund zur Sorge.

Wir nahmen die überfüllte Metro um zur Sagrada Familia zu kommen, Tickets hatte ich nicht gebucht, dieses Mal sollte uns der Anblick von außen genügen. Bei KFC fanden wir uns etwas zum Mittagessen und dann in der Fußgängerzone einen schönen Platz zum sitzen und Leute gucken.

Immerhin hatten wir schon mehr als 10 km zu Fuß zurückgelegt und das mit unserem Handgepäck.

Wir machten uns auf den Weg zum Hotel, das direkt an der Rambla am Placa Reial lag. Das Hotel Roma Reial ist preiswert und die Lage super. Dafür sind die preiswerten Zimmer, die nach einem Lichtschacht oder Innenhof liegen eher spartanisch. Für eine Nacht ging das, aber für mehr gibt es von mir keine Empfehlung.

Aber es genügte zum Frischmachen und kurz Füße hochlegen bevor wir uns wieder auf den Weg machten.

Unser erstes Ziel war der Disney Store, die Enkeltochter hatte sich verliebt und nun muss dem Christkind geholfen werden. Und wie es so ist, man findet noch mehr schöne Dinge, kauft ein und dann stellt sich die Frage: Ist dafür eigentlich Platz im Koffer? Wir vertagten den Gedanken auf den Abreistag.

Das Abendessen war in der Cervecería Catalana geplant, dort hatte ich vorletztes Jahr ganz ausgezeichnet und preiswert gegessen.

Vor der Tür schon die übliche Warteschlange, ok, die Stunde Wartezeit muss man in Kauf nehmen.

Als wir endlich unseren Platz hatten kam die Ernüchterung: die Karte ungewohnt klein, keine Getränkekarte, keine Weinempfehlung, keine Beratung zum Wein oder zum Essen vom Service, dafür Chinesische Reisegruppen rundherum.

Es war schwierig denn mein Begleiter isst kein Schweinefleisch und in der Karte war bei vielen Tapas nicht genau ersichtlich was drin ist und der Service war da auch nicht hilfreich. Also bestellte ich das, was ich kannte, das hätte ich dann auch ohne lange Wartezeit überall haben können. Dazu haben die Preise angezogen. Ich hoffe für den Service das sie einen schlechten Tag hatten, aber einen neuen Versuch werde ich wohl nicht wagen es gibt 1000 schöne Restaurants in Barcelona.

Auf dem Rückweg bummelten wir durch die Gassen im Gotischen Viertel und fanden in der Nähe vom Hotel eine kleine urige Bar wo man noch draußen sitzen konnte.

Hier stimmten Atmosphäre und Preis.

Todmüde suchten wir unser „behagliches“ Hotelzimmer auf, aber das machte nun auch nichts mehr denn wir waren fast 20 Km gelaufen und schliefen sofort ein.

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