Maskat 3

Sonntag 17.01.2016
Maskat-der zweite Anlauf.
Für heute hatten wir einen Ausflug (6016, 109€) über Costa gebucht, wir konnten uns nicht zwischen Wüste und Wadi entscheiden-also musste beides sein. Beim Anschauen der Entfernungen war uns schnell klar dass wir das nicht auf eigene Faust machen wollten und in der ersten Woche hatten wir die großen bequemen Jeeps gesehen, die von Costa Ausflüglern gebucht wurden.
Und auch heute stand eine Armada blank geputzter Jeeps bereit, die Nr. 11 war für uns und ein anderes Ehepaar reserviert.

Maskat Fahrt Fahrt
Der Fahrer recht freundlich, sprach Englisch, die Polster mehr als bequem und auch genügend Wasser war für uns Gäste vorrätig.
Dann ging es auf eine der großen Hauptstraßen, die den Oman durchziehen um etwa 250km nach Südwesten zu fahren, vorbei an kleinen Städten und Dörfern, die Berge wurden höher, die Landschaft ist sehenswert.
Auf halber Strecke gab es ein Dorf mit öffentlicher Toilettenanlage, alles sehr einfach aber sauber und scheinbar auch gut frequentiert. Hier zeigte sich das die Organisatoren mitgedacht hatten denn die nächsten Stunden gab es keine Möglichkeit mehr, da wir außerhalb von Ortschaften waren.
Endlich bogen wir in die Wüstenlandschaft ab, der Sand schiebt sich hier an jeder möglichen Stelle mehr und mehr in die Landschaft. Im letzten Ort vor der Wüste Wahiba wurde Luft aus den Reifen gelassen. Nach ein paar Kilometern Fahrt gab es ringsum nur noch Sand. Aber was ich nicht erwartet hätte waren die Farben, von fast weiß über gelb und beige bis rot waren alle Schattierungen vorhanden.
Schnell lernten wir warum die Fahrer versuchten den Stellen mit rotem Sand auszuweichen-hier sinkt man schnell ein und dann braucht es Hilfe um weiterzukommen. Dementsprechend blieb die Gruppe auch zusammen.
Leider blieb nicht viel Zeit um ein wenig zu laufen, die Stille und den ungewohnten Anblick zu genießen, aber für einen ersten Eindruck genügte es.

Wüste Wüste

Weiter ging es nun wieder in die karge Berglandschaft, man fragt sich wirklich wovon die Menschen hier leben.
Das Wadi Bani Khalid ist –so war zu hören- eines der schönsten im Oman. Das Wasser kommt aus einer kleinen Höhle, jetzt im Winter führt der kleine Fluss –oder eher Bach-Wasser, im Sommer bleiben dann nur noch die Wasserbecken des Wadis übrig. Hier ist die Natur üppig-Dattelpalmen, Gemüsegärten, ein kleiner grüner stecknadelgroßer Fleck auf der Landkarte des Omans.
Wir packten unsere Lunchpakete ein und suchten uns am See einen schönen Platz. Ein paar Jugendliche trauten sich ins Wasser, eine einheimische Familie ging spazieren und betrachtete die Fremden mit einer Mischung aus Argwohn und Neugier.
Zu essen gab es Sandwiches, Hummus und Obst, Wasser und Softgetränke.
Wir staunten über die vielen kleinen Fische im Wasser die sich gerne mit ein paar Brocken vom Sandwich füttern liesen.
Auch der Esel freute sich über Futter.

Wadi Wadi Wadi Wadi Wadi
Die Rückfahrt war dann wieder lang und trotz der ungewohnten Landschaft fielen mir in dem bequemen Polstern irgendwann die Augen zu.
Im Dunkeln kamen wir zurück, erhaschten noch einen Blick auf die Moschee von Muskat-es wird hier noch viel für uns zu entdecken geben.
An Bord war der White Night angesagt, also schnell umgezogen und zum Abendessen.

Abendessen
Danach hieß es Party, mein Mann warf sich in Schale und wir feierten die warme Sommernacht an Deck.

White Night

Maskat

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