Mumbai 07.01.2018

 

 

Die Zeitverschiebung war zu ertragen, wir kamen pünktlich aus dem Bett. Die Entscheidung wo gefrühstückt wird war einfach denn das Büffetrestaurant der Classica mit dem großen Außenbereich gefiel uns gut.

Es war auch angenehm ruhig, ein kleines Schiff und nicht ausgebucht, das war spürbar.

Der Kontrollwahn schlug auch beim Verlassen des Schiffes zu, gleich 3mal wurde Landing Card und Passkopie verglichen.

Unsere sehr nette Reiseleiterin erwartete uns am Bus, Ihr Deutsch war recht gut. Wir fuhren zum Gateway of India, warfen einen Blick auf das Taj Mahal Hotel, das wieder vollkommen aufgebaut und saniert ist.

Mit der Fähre ging es dann auf eine einstündige Fahrt zur Elefanteninsel. Hier zeigte sich die Größe von Mumbai, über 20 Millionen Einwohner brauchen Platz.

Unsere Gruppe ist Überschaubar und einige kannten wir nun schon. Schnell stellten wir fest das wir für die nächsten Tage dieselben Ausflüge gebucht hatten, da war viel Spaß vorprogrammiert.

Ein kleines Bähnchen brachte uns den Kilometer bis zu den Stufen, die zu den

Elefantenhöhlen führen.

120 Stufen, rechts und links kleine Stände mit allem was man an Kitsch kaufen kann. Die Reiseleiterin hielt die Gruppe zusammen, oben dann ein kurzer Stopp in einem Restaurant, es gab kalte Getränke. Das war auf dieser Reise auffallend: egal wo wir waren, es gab immer genügend Wasser, man brauchte nie etwas zu kaufen oder vom Schiff mitzunehmen und es waren immer Orte mit einigermaßen sauberen Toiletten, hier hatte Costa gut organisiert.

Die Höhlen mit ihren in Basalt geschlagenen Bildhauerarbeiten waren wunderschön, schade das so viel davon von den Portugiesen zerstört wurde.

Ein Ort der sehr geeignet ist einen Einblick in den Hinduismus zu bekommen und unsere Reiseleiterin bemühte sich sehr uns das alles ein wenig näher zu bringen.

Danach hatten wir noch Zeit uns über die Äffchen zu amüsieren, manche gingen shoppen, ich suchte mir einen Kühlschrankmagneten.

Die Rückfahrt war kurzweilig, alle unterhielten sich miteinander und die Reiseleiterin versorgte uns mit vielen Informationen über Mumbai.

Das Mittagessen fand im InterContinental Marine Drive Hotel an der Corniche statt, ein tolles Büffet mit indischer Küche, das war hervorragend.

Danach besuchten wir Dhobi Ghat,die größte Wäscherei von Mumbai. Alles wird von Hand gewaschen und an der Luft getrocknet, mitten im Smog, nun ja, es geht hier nicht anders. Die Luft ist einfach dreckig.

Eine Stadtrundfahrt schloss sich an, sodass wir uns recht gut eine Orientierung für nächste Woche verschaffen konnten.

Wir besichtigten das Wohnhaus von Mahatma Gandhi, den Film sollte ich auch mal wieder schauen.

Noch ein kurzer Fotostopp an der Victoria Station, sehenswert und wurde für den vorletzten Reisetag vorgemerkt. Man kann sie Fußläufig vom Hafen aus erreichen.

Auf dem Schiff zurück genossen wir die Abendsonne bei kühlem Bier und Wein, duschten und freuten uns an einem ruhigen Abendessen.

Danach noch die erste Runde von Voice of the Sea in der Positano Bar, die sehr hübsch ist.

Wir waren todmüde, der Klimawechsel, die vielen neuen Eindrücke forderten Ihren Tribut und wir schliefen nicht nur schnell ein, sondern auch ausgiebig aus.

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