Savona

10.09.2015

Da waren zwei Reiseberichte, einer mündlich von einer guten Freundin aus Regensburg und einer von Dirk bei uns im Lindenhausen-Forum.
Beide berichteten über eine tolle Route, eine ruhige gelassene Kreuzfahrt, gutem Essen und einem ansprechendem Publikum.
Also näher hingeschaut und tatsächlich ein gutes Angebot entdeckt, recht spontan gebucht.
Abfahrtstermin 10.09, der Bus fuhr am Vorabend gegen Mitternacht, am 20. Geburtstag vom Junior, also noch ein Grund zum gemeinsamen Abendessen mit den Juniors und Freunden.
In Ingolstadt bog dann zu unserer Freude ein „Schmetterling“ um die Ecke, der Bus nur mit 24 Reisenden besetzt, also für jeden Gast eine eigene Sitzreihe, das hieß gut schlafen und ausgeruht ans Ziel kommen.
Beide Busfahrer waren nicht neu auf der Strecke, kannten jede Kurve und so kamen wir sicher und gut gelaunt gegen 9:30 in Savona an.
Es war nur die neoRiviera im Hafen, also kann auch am Terminal keine Hektik auf. Wir tauschten die Einschiffungsnummern, machten uns frisch und dann ging es auf die andere Hafenseite um das obligatorische Ankunftsfoto zu schießen.

Savona1
Die alte blaue Fußgängerbrücke im Hafen von Savona ist nun einer Rollstuhl-und Kinderwagengerechten Drehbrücke gewichen, ein paar Minuten Wartezeit muss man in Kauf nehmen, wenn ein Fischerboot oder eine Segeljacht passieren wollen. Macht nix, wir haben Urlaub und Zeit und sehen das nicht jeden Tag.

Savona2
Zurück im Terminal ging es erst einmal in die VIP Lounge, bei einen grünen Tee und danach einem Gläschen Prosecco als Muntermacher stellte sich endgültig Urlaubsstimmung ein. Hier lernten wir ein nettes Ehepaar aus Österreich kennen, mit denen wir einige schöne Urlaubsmomente teilen durften.

Savona Lounge Savoma Terminal
Die Einschiffung sollte laut Reiseunterlagen 13:30 Uhr beginnen, 11:55 wurden wir dann schon zum Einschiffungsschalter gebeten begegneten  beim Weg aufs Schiff unseren Koffern und 12:10 saßen wir auf Deck 11 draußen an der frischen Luft beim Mittagessen.

Koffer
da ist mein Koffer 🙂

Paul, der deutsche Host hatte uns sehr nett begrüßt und um Verständnis gebeten das die Kabine wohl „erst“ 14:00 Uhr fertig sein würde.
Kein Problem, gemütlich essen, Schiff erkunden und schon war es soweit.

Getränke Deck1 Deck2
Alles war fertig, die Koffer da, Bordkarten, Sekt und Obstkorb, Bademäntel und Poolhandtücher-es passte.
Die Innenkabine(9014) ein wenig kleiner als auf den großen Schiffen, aber für uns ausreichend, waren wir doch das erste Mal zu zweit unterwegs.

Kabine
Bad auch hier mit Duschvorhang, wobei ich mit dem nie zu kämpfen habe.
Genügend Ablageflächen, Wäscheleine für Badesachen in der Dusche, 2 Türhaken für Bademäntel etc-
3 Türiger Kleiderschrank, 2 Abteile mit Bügeln, 1 mit Fächern und 3 Schubladen.
Daneben Minibar, darüber ein Fach für Gläser, der Fernseher und der Safe
Links Schreibtisch mit großem Spiegel, Kaffeemaschine (Kapseln-kostenpflichtig), 2 Steckdosen 220V und 2 110V. Links unten Stauraum mit 2 Fächern, rechts auch, in einem liegt der Fön.
Nachtkästchen mit Lampe, sehr groß, da lässt sich auch noch einiges unterbringen.
Koffer passen unter das Bett.
Wir packten in Ruhe aus und lernten unseren Steward Tristan kennen, der sich vorstellte und nachfragte ob alles ok ist, Gepäck komplett, Wünsche?
Die Seenotrettungsübung ging recht flott, Karten einscannen, Durchsage 4 sprachig. Bei Costa immer noch mit angelegter Rettungsweste, finde ich richtig so.
Was mir bei diesem Schiff fehlte: dieses WOW Gefühl. Es ist alles nett eingerichtet, harmonisch aber irgendwie springt bei mir der Funke nicht über.
Offene Tischzeit, wir entschlossen uns für das Bedienrestaurant und 19:15, erster Fehler denn da ist kein Platz zu haben.
Wir bekamen einen Pieper der wie ein Ufo ausschaute und dadurch auch nette Reisebekanntschaften die genau wie wir nun dieses Ungetüm im Auge behielten.
Alternativ wäre noch das Büffet geöffnet gewesen, was wir aber nicht wollten.
Es zeigte sich auf dieser Reise dass 2 Tischzeiten mit festem Tisch so schlecht nicht sind denn auch wir konnten hier immer nur entweder 18:30 oder 20:00 Uhr essen oder eine unbestimmte Zeit warten.
Meist standen Tische für 2 Personen zur Verfügung.

Nach dem Essen noch ein Gang durch die Bars, direkt auf Deck 5 vor dem Restaurant das Cafe Positano, hier gibt es ein Duo mit südamerikanischer Musik, weniger tanzbar aber schön zum Zuhören, im Wechseln mit tanzbarer Musik. Deck 6 bietet eine Weinbar –Bier und anderes muss unten selber geholt werden, hier gibt es Klassik, Piano und Violine, sehr schön.
Deck 7, Grand Bar mit Salontänzen und ein wenig Animation.
Deck 11 hat eine geöffnete Bar unter Sternenhimmel, wunderbar.
Hier gäbe es auch noch die Disco, ein wunderbarer Raum aber erst nach 0:00 Uhr bewirtschaftet, ich glaube nicht dass da auf dieser Reise je etwas los war.
Wir wollten früh ins Bett, aber es war dann doch schon nach 12, wir werden wohl nie erwachsen.

weiter nach Toulon

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