Reisebericht: Anthem of the Seas - Southern Caribbean - April 2016

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    • Reisebericht: Anthem of the Seas - Southern Caribbean - April 2016

      Reisebericht von der Anthem of the Seas
      New York – Southern Caribbean – New York



      Alles was wir hier schreiben, wurde auch von uns so empfunden bzw erlebt.


      Donnerstag 14. April 2016 Anreise und Manhattan / New York City (New York, USA)
      Wetter: Blauer Himmel – Sonnenschein 17 Grad

      Quasi wie im Song von Patsy Gallant „From New York To L.A.“ ging es für uns am 14. April 2016 um 10:45 mit einer Austrian Airlines Boeing 767-300ER mit der Kennung OE-LE „Wiener Sängerknaben“ Nonstop von Wien „VIE“ nach New York „JFK“



      Wir hatten diesmal das Pech und bekamen keine Business Class Plätze. Na ja, man kann ja nicht alles haben. Unser Flug mit der war absolut OK, gutes Essen, gute Filme ruhiger Flug, viel Platz und Beinfreihat und fast 1 Stunde zu frühe in NY. Immigration dank Automaten vom Aussteigen bist wir vor dem Terminal standen knappe 20 Minuten und es waren nicht weniger Menschen zeitgleich da, als in Miami.

      Auch unser gebuchter Transfer holte uns 90 Minuten früher nach einem kurzen Anruf ab und so waren wir bereits um 16:00 Uhr im Hotel. Dieses ist sehr toll von der Lage, die Zimmer sauber und schon, nicht riesig aber groß genug. Wir sind dann zum Time Square gelaufen und im Planet Hollywood wirklich gute Burger gegessen. Da Eva und Jörg auch gleich hier um die Ecke wohnen, waren wir natürlich gemeinsam hier.





      Danach sind wir gemütlich wieder Richtung unserem Hotel gelaufen, Gezeit zirka 15 Minuten und nach einer herrlichen Dusche ins Bett gefallen. Morgen wollen wir zu Miss Liberty, WTC und schauen wir, was sich noch so ausgehen wird. Police, Secret Service und FBI sind sehr aktiv die Tage in NY, da Mrs. Clinton und Mr. Sanders, ihresgleichen US Präsidenten Kandidaten in der Stadt sind.

      Transfer von Mozio ins Hotel The Lexington New York City, Autograph Collection®. Gebucht um $89,83 inkl. Trinkgeld für 4 Personen. Jederzeit wieder!!


      Ach ja, wir haben Kaiser Wetter, blauer Himmel und gefühlte 22 Grad.


      Freitag 15. April 2016 Manhattan / New York City (New York, USA) New York 2016 | Flickr - Photo Sharing!
      Wetter: 15-20°C, blauer Himmel und Sonnenschein

      Nach unserer ersten Nacht und einem einfachen aber guten Frühstück sind wir als erstes zur Grand Central Stadion gelaufen, haben das Kunstwerk, welches Jacky Kennedy in den 70ziger vor dem Abriss bewart hat besichtigt. Auffällig war hier, dass doch relativ viel Army & Police Personal zugegen war.











      Weiter ging es dann zum Time Square, wo wir unsere HOHO Karten aktiveren ließen....



      und fuhren mit dem HOHO zum WTC. Zuerst waren wir in die St. Paul's Chapel,



      und dann liefen wir zum neu gestalteten Platz und dem One World Tower. Er sieht toll aus, ist aber nicht die Twin Tower.




      Anschließend sind wir ins 9/11 Museum. Es ist irgendwie mythisch, man fühlt sich unwohl, irgendwie fühlte ich mich, als würde ich die Toten hier in ihrer Ruhe stören. Es wurde aber sehr gut gestaltet und war seinen Besuch wert.









      Weiter ging es jetzt zum Battery Park und rüber zur Miss Liberty. Ellis Island war leider aufgrund der Zeit nicht mehr möglich. Miss Liberty präsentierte sich im Kaiser Wetter.



      Wir machten unsere Runde und mit dem Schiff ging es wieder retour zum Battery Park. Auf der Fahrt mit der Fähre kann man einfach unbeschreibliche Bilder der Skyline von Manhattan machen.



      Weiter ging es dann zur Pier 17, wo die Peking, ein Viermaster liegt und wo man auch einen tollen Blick auf die Brooklyn Brücke hat. Leider wird, hier umgebaut und der Blick ist leider pfutsch.



      Als führen wir mit dem HOHO Bus wieder zum Time Square retour. Der Bus Guide erzählt uns sehr viel und interessantes. Am Time Square angekommen, liefen wir zum Rockefeller Center und fuhren mit dem Lift auf die Aussichtsplattform. Dort genossen wir den Blick bei Dunkelheit über die Stadt.





      Leider leide ich unter Höhenangst und so machte ich meine Bilder, Blicke in die Ferne und dann ging es wieder runter. Am Weg in unser Hotel liefen wir an einem Irish Pub vorbei und inzwischen war es schon fast 21 Uhr. Wir beschlossen es zu wagen und wurden von der Küche nicht enttäuscht. Danach war leider der zweite Tag vorbei.


      Samstag 16. April 2016 Manhattan / New York City (New York, USA)
      Wetter: 18-24°C blauer Himmel und Sonnenschein

      Nach dem Frühstück fuhren Edi und ich zum Flugzeugträger USS Intrepid und Evi und Klaudia zu Macy’s.
      Der Träger auf welchen ich bereits 1997 war, hatte sich doch etwas verändert.







      Der Besuche war nett und gut aber auch nicht mehr. Danach sind wir in den Central Park,





      zum Haus wo John Lenon starb und danach sind wir alle zusammen auf das Empire State Building rauf, um NY bei Tageslicht zu genießen. Leider ist es für bei Tageslicht um Welten Schlimmer als bei Dunkelheit. Jedoch der Blick und die Aussicht ist Fantastisch.





      Erschöpft und mit brennenden Fußsohlen sind wir retour ins Hotel und haben im Hauseigenen Restaurant zu Abend gegessen. An der Hotelbar trafen wir uns dann noch mit Eva und Jörg.

      Sonntag 17. April 2016 Manhattan / New York City (New York, USA) & Newark (New Jersey, USA)
      Wetter: 20-27°C

      Transfer mit einem eigenen Minivan von Hertz nach Newark ins Wyndham Garden Hotel Newark Airport Hotel. Wir haben uns für einen Mietwagen entschieden, da es für uns 4 auf jeden Fall günstiger war, als wenn wir für einen Transfer von Manhattan nach Newark und von Newark nach Bayonne bezahlen hätten müssen. Außerdem haben wir auch Eva und Jörg so am Montag zum Hafen gebracht, natürlich kostenlos und so haben sie sich auch einen Transfer erspart.

      Nach dem Frühstück sind Edi und ich zu Hertz, um unser Auto zu holen. Die Stadion war knappe 5 Minuten vom Hotel, die Übernahme ging flott und um 10:38 fuhren wir bereits wieder zum Hotel. Koffer und Mädels einladen und zum Time Square um die Koffer von Eva und Jörg zu holen. Durch den Lincon Tunnel fuhren wir nach Jersey in unser Hotel. Als Eva und Jörg auch eingetroffen waren, fuhren wir in die The Mills at Jersey Gardens zum Shoppen. Eigentlich wollte ich nichts kaufen aber die Preise belehrten mich eines Besseren. Hilfiger hatte super Preise, keine Steuern und so kauften wir um rund 500 USD ein und bezahlten gerade knapp um 200 USD.

      Zu Abend gegessen haben wir dann bei uns im Hotel. Die hatten eine tolle Auswahl, OK eine Gute, weil sie hatten meine Zwiebelsuppe und mein gewünschtes T-Bone Steak nicht aber was wir bekamen war geschmacklich ausgezeichnet und preislich super.


      Mo 18. April 2016 Cape Liberty - Bayonne (New Jersey, USA) Einschiffung | Ab 15:00 Uhr Cape Liberty - Bayonne, New Jersey 2016 | Flickr - Photo Sharing!
      Wetter: 17-27°C blauer Himmel Sonnenschein

      Da in dieser Region unzählige Baustellen sind, unser Navi nicht gerade das Beste, sind wir alle zusammen, ja wirklich, wir alle 6 plus die Unmengen von Eva´s Koffer zusammen in einem Auto gegen 08:30 zum Hafen Cape Liberty aufgebrochen. Durch die Baustellen und dem Verkehr und dank der navigatischen Anweisungen von Eva waren wir nach rund 45 Minuten am Hafen. Dieser ist seit unserem letzten Besuch modern, groß und freundlich. Sofort wurden uns die Koffer abgenommen, zusätzlich zu unseren Anhängern mit eigenen versehen, wo wir wie bei einem Flug nochmals abschnitte bekamen, welche man im Royal iQ registrierte und so wusste wo denn die Koffer seien. Eigentlich eine tolle Geschichte.



      Jörg und ich brachten jetzt unseren Minivan retour zum Airport und kamen genau rechtzeitig retour, um auf die Anthem of the Seas zu kommen. Das war um 10:40 Ortszeit. Was auch wiedermal ein beweis ist, lieber früher am Hafen sein und zeitig an Bord können als im Hotel umher zu sitzen.

      Der Check-in war auch ganz easy, überall standen Royal Mitarbeiter mit iPads, die einen registrierten, notfalls ein Foto noch machten, wenn man es nicht schon selbst getan hatte, einen Stempel auf den SetSail Pass gab und man war fertig. Durch die Sicherheitsschleuse und ab auf Schiff.

      Ein gutes erstes Bud und dann ging es ins Windjammer. Die Auswahl war sehr reichhaltig, das Essen war heiß und geschmacklich eigentlich sehr gut. Wir hatten uns Plätze im Freien am Heck organisiert und genossen die ersten Stunden an Bord. Notfalls Übung war um 14:30, geplantes Auslaufen um 15:00, was sich dann aber fast um eine Stunde verschob. Das Auslaufen haben wir am Heck beim Flow Rider genossen, den Blick auf die Skyline von New York, das durchfahren unter der Verrazano-Narrows Bridge. Das Wetter ist und war einfach nur herrlich. Ich habe Eva eh schon gefragt ob es sie als Wetter und Navi Puppe mit Wacklelkopf gibt, aber bis jetzt noch keine ordentliche Antwort bekommen. Jetzt mal Koffer auspacken und in den Ministauraum verstauen. Warum Ministauraum? Wir sahen vor der Reise noch auf YouTube ein Video unserer Kabine und da sahen die Kästen Mini aus. Aber das waren sie nicht, Evi meinte, selten so eine tollen Stauraum gehabt. Allgemein war unsere Kabine einfach top.

      Am Abend hatten wir im Chic reserviert und dass Essen war wirklich sehr gut. Die Steaks zwar leider falsch gebraten, aber nach einem Hinweis, wurden sie sofort neu serviert.

      Danach noch im Pub ein Absacker und dann ging es Kopfpolster hören.

      Di 19. April 2016 April 2016
      Wetter: 20-25°C blauer Himmel, Sonnenschein und zeitweise windig.

      Frühstück nahmen wir im Windjammer ein. Wir hatten wieder im freien am Heck einen Tisch, wo der Wind auch nicht störte.
      Die Auswahl war super, meiner Meinung nach besser als auf allen anderen Schiffen. Eine große Brotabteilung, mit allen möglichen Brotsorten, unzählige Eier Stationen, wo man sich von frischen Eiern und keinem Eierkonzentrat sich seine Wunscheier braten lassen konnte, Wurst, Käse, Obst und so weiter…. Was das Herz begehrte, gab es. Danach haben wir uns an den Pool zurückgezogen und den Tag genossen.

      Am Abend waren wir dann im Musical „We will Rock you“ von Queen. Die beste Show aller Zeiten!! Was war umwerfend, die Stimmen der Sänger, die Tänzer, es waren einfach Megageile 2 Stunden. Diese Show muss man gesehen haben.





      Danach waren wir im American Icon Grill zum Dinner und auch hier war das Essen absolut TOP. Anschließend waren wir noch in der Wein Bar auf ein gutes Glas Wein, bevor wir uns gegen Mitternacht wieder anhörten, was uns, unser Polster zu erzählen hatte!!


      Mi 20. April 2016 April 2016
      Wetter: 24 bis 30°C blauer Himmel, Sonnenschein, wenig Wind

      Heute ist unser zweiter Seetag und es war wieder faul sein angesagt. Um 11:45 hatte ich den Rip iCord gebucht. Nachdem ich aber sah, was da abgeht und ich überzeugt war, dass ich nur zwei Möglichkeiten hatte um hier wieder raus zu kommen, entweder in einem Plastiksack gekühlt bis zum Ende der Kreuzfahrt kühl gelagert oder mir das Kreuz zu brechen, sagte ich diese Aktion ab. Mich am zweiten Tag zu verletzen, war das Ganze nicht wert. Um 12:00 hatten sie in der Promenade eine Geburtstagsparty für die Anthem of the Seas. Der Captain gab eine Rede, es gab eine Torte und ein Glas Sekt. Das war´s dann auch schon. Kannten wir von der Independence und Adventure of the Seas weit besser.

      Danach holten wir uns im Dog House ein Hotdog mit Sauerkraut und Zwiebel und ein Bier. Das war wieder absolut lecker.
      Dann war wieder faul sein und leider zum ersten Mal wirklich ärgern angesagt.

      Um 15:00 wollten wir uns im Windjammer einen Cafe und ein Stück Kuchen und Café holen. Der Hit des Tages war, wir sollen in die Promenade gehen, sie sperren jetzt bis 18:15 zu. Echt cool, das Windjammer und unsere Liegen sind auf Deck 14, das Cafe in der Promenade auf Deck 4. Also ab in Solarium Cafe, auch hier Fehlanzeige, ebenfalls bis 18:30 geschlossen. Das ist uns zum ersten Mal nach 15 Kreuzfahrten mit Royal passiert und wird auch ganz sicher als negativ bewertet. Dass sie nicht alles offen lassen wäre ja OK und verständlich, aber alles, nein, das ist ein absolutes „NO GO“

      Um 18:30 gehen wir heute mit Eva und Jörg ins Silk und testen die asiatische Küche. Sie hat uns sehr positiv überrascht. Uns war klar, dass sie asiatische Küche hier anders schmeckt als bei uns zu Hause aber es war wirklich sehr gut. Auch der Service war sehr aufmerksam!!


      Do 21. April 2016 Labadee (Haiti) 09:00 bis 17:00 Uhr Labadee 2016 | Flickr - Photo Sharing!
      Wetter: 25-30°C bewölkt, sehr windig

      Um 10:30 wollten wir heute Jet Ski fahren, leider wurde dies von Seiten der Reederei aus Sicherheitsgründen abgesagt. Die Wellen waren einfach zu unberechenbar. Die 100 USD sollen uns ersetzt werden. Enttäuscht aber mit Verständnis für diese Entscheidung suchten wir uns einen netten Platz am Strand und genießten die Sonne, den Wind, den Sand zwischen den Zähnen und in den Augen.





      Am späteren Nachmittag gingen wir dann retour aufs Schiff.

      Um 18:30 hatten wir heute Jamie´s Italian gebucht. Als Jamie Oliver Fan ein Pflichtbesuch und wir wurden auch nicht enttäuscht.









      OK das Tiramisu war so gar nicht meines aber alles andere wie die Antipasti, die Nudeln, einfach ein Traum. Jederzeit gerne wieder.

      Aber es gab auch was Negatives!!! Halsweh kündigte sich bereits den ganzen Tag an, Schlucken tat weh und und und…. Am Abend war dann auch noch die Nase dicht. Also ab auf die Kabine, Medizin schlucken und schlafen, vielleicht hilft es.

      Fr 22. April 2016 San Juan (Puerto Rico) 15:00 bis 22:00 Uhr San Juan, Puerto Rico 2016 | Flickr - Photo Sharing!
      Wetter: 25-30°C Bewölkt, zeitweise sonnig, regen

      Mein Zustand hatte sich nicht wirklich gebessert. Der Hals tat zwar nicht mehr wirklich so weh aber alle Knochen und die Nase war verstopft bis zum geht nicht mehr. Zuerst entschloss ich mich gegen ein Frühstück ging dann aber doch nach.

      Danach im Schatten aber draußen um der Klimaanlage zu entgehen einen Platz gesucht und noch etwas faul zu sein und auszuruhen. Um 15:00 liefen wir dann an der Festung Modena vorbei und in den Hafen von San Juan. Leider wurde das Wetter immer schlechter und Eva hatte somit heute alle Joker für die gesamte Reise verspielt. Wir sind runter vom Schiff, mit einer Tram zur Festung und dem kleinen Friedhof und zum Hilfinger.





      Auch wenn unsere @Chris2712 von diesem so schwärmt, meiner ist es nicht. Die Preise sind etwas höher als in Fort Lauderdale und es kommen noch 13.5% Steuer oben drauf. Somit sie die 30% Rabatt auch nicht mehr der große Renner. Und die Auswahl ist auch nicht so groß und das Geschäft relativ klein. Da ich aber in New Jersey eh schon zugeschlagen hatte, traf es mich nicht so hat und Evi hat sich hier noch was zu Ihrer Freude gefunden.

      Um 18:00 waren wir wieder an Bord, da der regen immer stärker wurde und es somit an Land nicht wirklich Spaß macht.

      Wir hatten beschlossen, da wir ja nicht wussten, wann wir heute wieder an Bord kommen, im Windjammer zu Abend zu essen. Als wir auf Deck 14 fuhren, meinte Evi noch, Lustig wenn die jetzt noch gar nicht offen haben und ich antwortete, das trauen sich die nicht, nach 18:00 nicht offen zu haben. Wie es meist kommt, hatte Evi Recht, dass Windjammer öffnete erst um 18:15 und die Leute stehen Schlange. Woher kenne ich das nur, vor der Türe schlage stehen?

      Dafür wurden wir mit sehr guten, geschmackvollen und warmen Essen, mit einer großen Auswahl verwöhnt. Also war wieder alles gut, außer Evi, jetzt fängt sie an, mit Halsweh und Schnupfen!!!

      Sa 23. April 2016 Philipsburg (St. Maarten) 09:00 bis 18:00 Uhr Saint Maarten 2016 | Flickr - Photo Sharing!
      Wetter: 25-30°C – Sonne, leicht windig

      Wir sind nach dem Frühstück vom Schiff und haben uns ein Taxi um 16 USD hin und retour zum Maho Beach genommen. Mit uns lag noch die Carnival Fascination im Hafen, da sie aber ein kleineres Schiff ist, habe ich mit keinen Massen am Strand gerechnet.



      Ein Taxi für 8 USD / pP haben wir in Sekunden erhalten und brauchten aufgrund einer neuen Brücke (seit 2014) nur knappe 30 Minuten zum Mahio Beach. Auch wurde das ganze Areal um die Bar



      und das bekannte Surfbrett



      neu errichtet. Aber ich hatte mich auch bezüglich der Massen verrechnet, es waren Massen an Menschen am Strand. Wir sind zur anderen Seite, Richtung Hotel wo die Bar mit Heineken Werbung ist gegangen und haben dort 2 Liegestühle und einen Sonnenschirm um 20 USD bekommen.
      Durch die Sträucher und Bäume war es hier sehr erträglich.

      Der Hauptgrund aber um zum Maho Beach zu fahren, sind natürlich die landenden und startreten Flugzeuge.



      Ob klein oder groß, sie sind der Hauptgrund um hierher zu kommen. Die KLM 747 war heute nicht gemeldet aber um 14:05 die Air France A340, welche auch mit 30 Minuten Verspätung eintraf.

      Sollten wir in Zukunft wieder nach Saint Maarten kommen, werden wir uns neue Ziele suchen, wie zum Beispiel eine Quad Tour oder sonstiges. Durch die neue Brücke haben wir trotz stärkeren Verkehr auch nur 33 Minuten retour zum Hafen gebraucht. Garantie ist es aber keine, dass es immer so flott wegen der neuen Brücke geht. Auch wenn es beide Fahrer behauptet haben.

      Wir waren am Abend wieder im American Icon Grill. Man wollte uns wieder den gleichen Tisch wie beim ersten Mal geben, wo die Klima so zog und kalt war aber auf unsere Bitte hin, einen anderen Tisch zu bekommen, tat man dies auch gleich

      So 24.April 2016 Fort-de-France (Martinique) 09:00 bis 18:00 Uhr Martinique 2016 | Flickr - Photo Sharing!
      Wetter: 28-35°C – blauer Himmel und Sonnenschein.

      Wir hatten bei Europcar von 09:00 bis 18:00 Uhr einen Clio oder ähnlich für 54 Euro reserviert. Kurz nach 09:00 Uhr waren wir beim Office, welches genau gegenüber dem Hafen, neben dem Mc Donalds liegt. Tja, es war geschlossen und es war eine Baustelle und seit einiger Zeit nicht mehr geöffnet. In Martinique spricht man auch Französisch und Außer Grüß Gott, Auf Wiedersehen, bitte und danke und ein paar Wörter mehr spreche so gut wie kein Französisch. Aber es hang ein A4 Plakat an der Türe wo 4 Telefonnummern standen. Bei der ersten Nummer, eine Französische Ansage, bei der zweiten Nummer, eine Französische Ansage, bei der dritten Nummer, eine Französische Ansage und bei der vierten, hob jemand ab und sprach französisch mit mir, aber für ein parlez-vous anglais reichte es noch bei mir und wir versstanden uns. Der Office Manager sagte er sein in ein paar Minuten bei uns und dann kann es losgehen. OK aus ein paar Minuten wurden 10 Minuten, dann führen wir noch zu einer Garage wo wir den Mietvertrag machten, dann musste er telefonisch meine Kreditkarte belasten und dann, gab er uns seinen Dacia Duster. Oh mein Gott, ich und ein Dacia.



      Aber es war gar kein so schlechtes Auto. OK kaufen würde ich ihn mir nicht aber als Leihauto, das sogar mit einem funktionierenden Navi ausgestattet war, war er ganz OK für einen Tag.

      Wir sind zuerst in den Norden, zum Vulkan Montagne Pelée gefahren und die Landschaft, die Pflanzen und alles andere hatte uns gefesselt. Weiter dann in den Osten, dort die Küste entlang und von dort wieder Richtung Fort-de-France.



      Die Straßen hier sind perfekt und wenn man sich mit einer Straßenkarte schon in Vorfeld beschäftigt, sich Wegpunkte aufschreibt, dann findet man sich auch sehr gut ohne Navi, aufgrund der Ausschilderung zu recht.



      Wir wollten dann noch auf die Festung Saint-Louis in Fort-de-France, diese war aber leider geschlossen.




      Am Abend waren wir im Chic zu Abend und es war wieder ausgezeichnet. Die Küche ist wirklich sehr, sehr gut. Den Service kennen wir besser aber auch schlechter, daher ist er ganz OK!!

      Mo 25. April 2016 Bridgetown (Barbados) 08:00 bis 17:00 Uhr
      Wetter: 30-35°C, blauer Himmel und Sonnenschein

      Nach einigen hin und her, habe ich mich entschlossen, heute an Bord zu bleiben. Erstens hatte ich so gut wie noch nichts vom Schiff fotografiert und zweitens fotografiere ich immer an einem Landtag, weil sehr wenige Passagiere an Bord sind, die einem ins Bild hupfen und drittens, kannten wir Barbados bereits. Evi hatte es sich bei den Temperaturen im Schatten bequem gemacht und ich bin von Deck 3 bis 15 von vorne bis hinten gelaufen und habe fotografiert.
      Danach habe ich es mir auch im Schatten auf einer Liege bequem gemacht.

      Was ich heftig fand, um 14:00 konnte man sich nicht mehr im Windjammer ins freie setzen und um 15:15 wurde es wieder komplett bis 18:15 gesperrt. Das so ab 14:30 die Ausflügler retour kommen, dürfte hier niemanden interessieren. Ich finde das sehr traurig aber zugleich auch ärgerlich. Das ist bei Gott nicht Royal Caribbean Like. Dass sie eine hälfte sperren, kennen wir und wäre auch absolut OK aber das ich mich nicht raus setzen kann und ab 15:00 so gut wie nichts mehr dort bekomme, ist ein No Go. Wer ganz vorne im Solarium liegt und einen Café oder einen Tee will, muss von Deck 14 auf Deck 4 und wieder auf Deck 14, um dort dann wahrscheinlich feststellen zu müssen, dass der Café oder der Tee bereits kalt ist. Oder wehe dem, der vielleicht Milch oder Zucker vergessen hat.

      Mich würde sehr interessieren, ob dies jetzt auf allen Royal Caribbean Schiffen so Sitte ist oder nur auf der Anthem bzw Quantum Class.

      Heute Abend waren im im Wonderland. Wir hatten ja ein Paket um 80 USD pro Person, wo wir ja drei Spezialitäten Restaurants besuchen können. Wonderland war nach Jamie´s Italian das zweite.

      Und es war….????...... wie war es) Wir haben das Wonderland ohne jede Erwartung besucht. Das Lokal war absolutes Neuland für uns. Der Service war gewaltig. Unsere Kellnerin Michelle hat uns ein tolles Menü, von allem etwas zusammengestellt und aus dem gesamten Service eine gewaltige Show gemacht. Wir wurden wirklich in allen Belangen, ob Zusammenstellung, Geschmack überrascht. Es war ein absolut gelungener Abend für unseren Gaumen!!
      Absacker war dann wieder in der Music Hall, eine absolute Coole Bar!

      Di 26. April 2016 Basseterre (St. Kitts, St. Kitts und Nevis) 11:00 bis 19:00 Uhr St. Kitts, St. Kitts und Nevis 2016 | Flickr - Photo Sharing!
      Wetter: 28-33°C teilweise bewölkt, teilweise sonnig

      Heute haben wir ja erst um 11:00 in St. Kitts festgemacht. Unser Plan war die Stadt Basseterre zu erkunden. So haben wir mal die Massen von Bord gelassen und um 11:30 sind wir dann runter. Es war heute nicht ganz so drückend wie gestern aber immer noch sehr warm.

      Von der Pier kommt man gleich in eine Shopping Meile. Hier gehen die Taxis und Ausflug Anbieter derart aggressiv vor, das es einem nach 2-3 Minuten keinen wirklichen Spaß mehr mach. Aber nach gefühlten 100.000 No Thanks waren wir durchs gröbste durch, trotzdem wurden wir dann immer noch alle 100 Meter angesprochen. In Saint Maarten hat uns im Bus, ein amerikanisches Ehepaar aus Chicago vor den Typen mit den niedlichen Affen gewarnt. Diese Typen bieten ihre Affen für ein Foto und ein kleines Trinkgeld an. Die Affen klettern aber gerne an einem umher und alles was nicht in den Taschen Niet- und Nagelfest ist, klauen die einen oder anderen dann auch mal. Daher haben wir, so niedlich sie auch sind einen großen Bogen um sie gemacht.

      Wir sind dann in die Stadt rein und schnell merkten wir, das hier so gut wie keine Touristen unterwegs sind, eher, auch wenn ich jetzt sicher unrecht tue, merkwürdige Typten. An uns fuhr ein zerfetzter Toyota Hinten bei der fehlenden Tür saß ein Typ, der eine, soweit ich es erkennen konnte, 9mm Glock im Oberschenkelhalfter trug. Cops waren das nach unserem Gefühl keine aber auch hier können wir uns täuschen.

      Auf jeden Fall sagt uns unser Bauchgefühl und das irrt sich sehr selten, dass wir uns hier weder wohl noch sicher fühlen. Daher haben wir uns entschlossen, weil wir so kurzfristig keine neue Idee hatten, im Hafen noch einen Rum oder Tequila zu trinken und wieder an Bord zu gehen. Wahrscheinlich war unser Gefühl Blödsinn aber wir wollten auch nicht leichtsinnig sein. Wir verbrachten den restlichen Tag am Pool mit Sonne liegen und baden. Was aber auch sehr viele andere Passagiere taten.

      Heute Abend waren wir dann wieder im Silk. Unser Kellner vom ersten Besuch erkannte uns gleich wieder und übernahm von seinem Kollegen unseren Tisch um uns wieder zu verwöhnen. Ein wirklich super und aufmerksamer Kellner.

      Um 20:30 waren dann die Beatles im Theater. Wir waren kurz nach 20:00 im Theater und es waren nur verstreute Plätze mehr frei.





      Das gleiche war dann um 22:30 bei zweiten Show. Die Show war gut aber leider nicht mehr. Wir haben sie jetzt in den letzten 9 Jahren bestimmt schon 4- oder 5-mal gesehen, diese war aber eindeutig die schwächste.

      Danach noch ein Absacker in der Music Hall


      Mi 27. April 2016 auf See
      Wetter: 25°C und bewölkt

      Heute war der erste von drei See Tagen, bevor wir wieder in Cape Liberty - Bayonne (New Jersey, USA) eintreffen. Heute mal etwas länger geschlafen, ein gutes Frühstück eingenommen und dann den Tag faul am Pool verbracht.

      Dinner hatten wir heute im Izumi, wo wir gestern trotz Info am Royal iQ das alles Ausgebucht sei, ganz locker für heute einen Tisch für 4 Personen erhalten haben. Leider gibt es den Hotstone nicht mehr oder es gibt ihn wie vieles andere nicht auf der Anthem of the Seas. Für uns war es nicht das große Problem aber Klaudia kann Fisch nicht ausstehen und daher hatten wir ihr den Hotstone mit Huhn oder Rind schmackhaft gemacht. Aber das was wir bekommen haben, war spitzen massig und jeden Cent wert.

      Nach dem Essen sind wir ins Tow70 und haben uns das American Symphonie Orchestra angehört. Echt cool auf den Fenstern die Übertragung und der Sound waren auch nicht von schlechten Eltern. Danach in der Musik Hall auf einen Absacker und dann mal horchen, was unsere Polster so vom ganzen Tag zu erzählen hatten.


      Do 28. April 2016 auf See
      Wetter: 25-30° noch sonnig

      Heute war einfach wieder ein Tag zum nichts tun. Essen – Pool – Essen –Pool – Softeis Essen – Pool – Duschen, Dinner im Chops. Viele die Royal kennen, kennen auch das Chops Grill, ein Steak House der besonderen Klasse. Wie immer war das Essen perfekt und hier auch der Service. Einfach nicht zu schnell oder zu langsam. Immer aufmerksam und sehr freundlich. Was sich geändert hat, Das Filet Mignon gibt es nicht mehr als 12 oz, sondern nur noch 6 bzw 9 oz was aber immer noch mehr als genug ist. Surf and Turf kostet nochmals extra. Ich glaube es waren 19 USD.

      Da wir ja das Premium Paket hatten, bekamen wir auch hier wieder 20% Rabatt auf unseren Flaschenwein. Ganz ohne Fragen oder sonstiges. Das System zieht die 20% automatisch ab. Nach einem guten Dessert ging es wie jeden Abend in die Music Hall

      Ach ja, um 11:30 hatten wir heute eine Make a Wish Küchen Tour. Es war aber nicht die bekannte der Hauptrestaurants, sondern der, der Spezialitäten Restaurants. Begonnen haben wir im Wonderland, weiter ins Izumi, dann ins Jamie´s, Silk, Grande, wo wir dann noch einen guten Lunch und Sekt bekamen. Die Tour hat zwar 35 USD gekostet und man kann logischerweise jetzt sagen, WOW die lassen sich die Tour was kosten. Aber und ich möchte das sehr genau betonen, diese 35 USD pro Personen kommen der Organisation Make a Wish, welchen Kindern einen letzten großen Wunsch vor dem viel zu frühen Ableben erfüllt. Von daher haben wir nicht 2x überlegt, sondern spontan zugesagt.

      Fr 29. April 2016 auf See
      Wetter: 18-25°C bewölkt, windig und regnerisch

      Heute war der letzte Tag, der Oberkellner im Windjammer kann immer noch nicht Grüßen, sein Handy ist im einfach wichtiger. Die Sauberkeit in vielen Bereichen lässt immer noch zu wünschen übrig. Goldstreifenträger rufen lieber per Telefon einen Mitarbeiter, der dann eine Serviette oder ein Glas, bzw einen Teller unter einer Liege aufzuheben hat, als dass er oder sie sich mal selber bückt und einen Handgriff tut. Ich bin persönlich der Meinung, das sich Royal Caribbean nichts Gutes getan hat, die vielen Mitarbeiter aus den ehemaligen Osten goldene Streifen zu geben. Viele, nicht alle aber sehr viele kommen mir mehr als arrogant und hochnäsig vor. Mit Mitarbeitern aus ihrer Heimat gehen sie kollegial und freundlich, mehr oder weniger um. Kommt aber ein normaler Mitarbeiter aus Asien oder Karibik, hat man das Gefühl und als ehemaliger Hotel und Restaurant Fachmann, glaube ich mir die bewerten und beurteilen zu können. Irgendwie habe ich da ein Auge und Gespür dafür.

      Kommt einer der Oberkellner oder sonstigen Hotel Offiziere nicht aus dem ehemaligen Osten, so können 8 von 10 freundlich grüßen, sind sich nicht zu schlecht, mal selber etwas anzugreifen oder einem Gast einen Teller oder Getränk zu servieren.

      Absolut ausnehmen von dem erlebten, möchte ich die Spezialitäten Restaurants wo wir waren. Also das Jamies, Wonderland, Chops und Izumi. Hier war der Service absolut Royal würdig und sehr zuvorkommend. Ebenfalls im Silk. Die anderen Restaurants waren hier jedoch absoluter Durchschnitt und weit entfernt wie wir es von Royal Caribbean kennen.

      Wenn wir schon dabei sind, auch der Barservice in den Bars, war schon mal bei weiten besser. Nicht einmal, dass wir die Bar gewechselt haben, weil die Kellner einfach mit sich, unter sich und mit ihren Handys mehr beschäftigt waren, als mit ihren Gästen. Einzig in der Music Hall war der Barservice sehr zuvorkommend, nachdem wir die drei Kellner, weil sie meinten uns den Rücken zudrehen zu müssen und Schmähführen zu müssen, etwas lauter anriefen, ob wir was zu trinken bekommen könnten. Aber Sie wussten dann, was wir gerne tranken und hatten auch unseren Spaß zusammen. Nur ich sag es ehrlich, ich mag es nicht laut zu werden und wer Evi schon mal in Action erlebt hat, der weiß wie laut sie werden kann. Ich sag nur Hawaii, Shuttle vom Hotel zum Schiff!!!

      Am Abend dann zur Guest Relation, um zu erfragen wo wir die PC´s samt Drucker finden können, um unseren Check-in für den Heimflug zu tätigen. Frage der Lady mit Goldstreifen „Haben sie ein Internetpaket“? Tja habe ich aber was tut sich das zur Sache. Antwort „Ja, wenn sie kein Paket haben, kommen sie nicht ins Internet!!! Bitte wie, wer seinen Urlaub fernab von Handy und Internet verbringen möchte, kann sich nicht mal für 2 oder 3 USD seine Bordkarten im Minutentakt ausdrucken??? Nein kann man nicht, es gibt keinen Minutentakt mehr. Aber man kann sich ein Paket um 30 USD für 24 Stunden, für eine 5 Minuten Sache nehmen.

      Tja, langsam wird es echt interessant. Dann fragte ich noch nach dem Who is Who an Bord. Also dem A4 Blatt, wo man nachlesen kann, wer ist der Captain, der Staff Captain, der Küchen Chef, der Cruise Direktor und so weiter. Antwort, so was gibt es nicht auf der Anthem of the Seas. Ja nicht mal am PC gespeichert, Nein gibt es nicht.

      Unter der Woche fragte ich mal nach Info der Member Veranstaltungen, Wellcome Back und so weiter. Bis jetzt gab es da immer eine Info am ersten Tag auf die Kabine. Antwort an der Guest Relation, wir sind ein modernes Schiff, sie bekommen die Einladungen per Mail auf den Kabinen TV?!?!?!?!? Ä wie jetzt. Liebe Dame, ich drehe dieses Ding nicht auf (was nicht wirklich stimmte aber es gibt sicher Passagiere, die ihren TV nie aufdrehen) Antwort, ja das ist schlecht, da versäumen sie viele Veranstaltungen. Traurig, wirklich traurig. Und das ist auch der Grund, warum mich bis jetzt, die Quantum Class nicht wirklich überzeugt. Die Hardware ist TOP, die Software, die die Hardware betreut, mehr oder weniger ein Flopp. Also liebe Reederei Royal Caribbean, falls wer diesen Bericht liest, schaut mal etwas drauf, vielleicht kann man das eine oder andere ja in der Zukunft verändern. Es ist nicht viel, würde aber den einen oder anderen Passagier, der schon oft mit euch unterwegs eine Freude machen.

      Sa 30.04 Cape Liberty - New York (New Jersey, USA) Ankunft 07:00 Uhr
      Wetter: 10°C bewölkt bis sonnig.

      Hier hat Royal absolut überzeugt. Perfekte Aufteilung der Passagiere, dass man sich nicht gegenseitig erschlägt. Vom Verlassen des Schiffes, bis durch die Immigration samt Koffer maximal 10-15 Minuten. Eva und Jörg besorgten ein Großraumtaxi und 30 später waren wir am Newark Airport. Hier mussten wir leider Zeit totschlagen aber das ließ sich nicht ändern, weil wir nicht wussten wohin mit unserem Koffer und Taschen.
      Pünktlich um 17:45 rollten wir zur Startbahn und 7 Stunden 45 Minuten später waren wir wieder in Wien.

      Fazit der Reise


      Schiff: Anthem of the Seas 2016 | Flickr - Photo Sharing!
      Modern, sehr schön, trotz dem ganzen Technik Snick-Schnak, den man ja nicht nutzen muss. Die Wege halten sich ebenfalls in Grenzen. Die Farben stimmen absolut, teilweise kalte Farben und dann wieder die angenehmen warmen Farben. Das hätten wir uns auf der Solstice Class auch gewünscht. Grundsätzlich fanden wir, dass vieles hier an Bord an die Solstice Class erinnert. Für uns ein wirklich gelungenes Mittelding aus den alten Royal Schiffsklassen und der Solstice Class von Celebrity. Unterm Strich eine tolle Leistung der Meyer Werft!!

      Das Unding an Bord sind die WOW Bänder. Diese gibt es in unterschiedlichen Farben wie Gelb, schwarz, weiß, blau und sonst noch ein paar. Es steht auch die Master Stadion für einen Notfall darauf. Wenn man Pech hat, sind die angenehmen Farben weg und man muss, wenn man es haben will eine Farbe nehmen die man gar nicht will. Aber gut, sie kosten ja eh nur 4,99 und wenn der zweite in der Kabine sie auch will, ist das zweite Band kostenlos.

      Zum Landgang sind aber nicht geeignet, das muss man die Bordkarte mithaben, weil am Band nicht alle Daten vermerkt sind. Wozu brauche ich dann das Band??

      An einer Bar oder im Restaurant muss ich das Band bei jeder Bestellung abnehmen, dem Kellner geben und wenn ich dann retour erhalte, wieder draufgeben. In jedem Shop, eigentlich überall muss ich sie zum Bezahlen runternehmen und danach wieder ans Handgelenk geben!!

      Ein Schwachsinn, geht mit der Karte viel einfacher und schneller. Und wenn ich meine Karte verliere, bekomme ich binnen Minuten eine neue.

      An den iPads und in der Roboter Bar haben die WOW Bänder schon aus Prinzip nicht funktioniert. Wenn das der Fall war, war die Frage der Crew, geben sie mir halt Ihre Bordkarte!?!?!?!?! Tja wozu bezahle ich dann 2.50 pro Band, wenn ich täglich immer wieder meine Bordkarte hergeben muss, weil das dämliche WOW Band nicht will.

      Die Crew aber auch stur, wenn das Band nicht wollte, dann bekam man nichts oder man holte halt seine Karte aus der Kabine. Nach drei Tagen haben wir das Band auf der Kabine lassen und nur noch die Karte mitgenommen.
      Also, die schwachsinnigste Erfindung seit der Erfindung der Schirmchen auf den Cocktails und diese sind vielleicht noch sinnvoller!!

      Kabine:
      Wirklich toll. Groß, wirklich viel Stauraum, außer dem Safe. Wenn man da 2 Brieftaschen und 2 Pässe rein legt ist er voll. Aber wie immer haben wir unser Technik Klumpert in der Kabine offen liegen lassen und nur Geld und Schmuck eingesperrt. Das Vertrauen haben wir in die Crew noch nicht verloren. Jeder Gang ist Videoüberwacht, sollte sich also jemand Fremder Zutritt zur Kabine verschaffen, würde man es auch sehen.





      Das Badezimmer ist toll ausgestattet, die unnötigen Seifenspender in der Dusche gibt es auch nicht mehr, dafür Seifen und sonstiges in kleine Flaschen. Die Duschkabine ist sehr groß und hat eine Glaswand. Auch Waschbecken und Verbau ist sehr gelungen. Die Farben in der Kabine, haben uns ebenfalls sehr gut gefallen.

      Das Bett ist wirklich sehr hart, was uns sehr gefiel. Die Nachtische sind zu früher sehr klein aber ausreichend. Der TV sehr groß, das Programm extrem schwach. Am Deutschen Kanal spielte es die ganzen 12 Tage hintereinander 2 Folgen von The Big Bang Theory, 2 Folgen von 2 Broke Girls und 2 Folgen Brooklyn Nine-Nine. Keine Filme, diese gab es nur gegen 12 USD pro Film.

      Die Minibar bar gut bestückt, sogar mit Alkohol wie Gin, Vodka und auch Bier.



      Der Schminktisch hat keine Laden mehr, dafür stehen neben dem Tisch eine Kommode wo die Minibar drinnen ist und 5 Laden. Beim Tisch hat man einen 220V Anschluss, 2 110Volt US Anschlüsse und 2 USB Anschlüsse, die ein Handy, ein iPad und einen Fotoapparat sehr gut aufladen. Beim Bett gibt es dann noch einen 110 Volt US Anschluss. Ob unterm Bett und hinterm Bett Anschlüsse sind, haben wir nicht nachgesehen.

      Die Koffer passen aber immer noch perfekt unter das Bett. Um Strom oder eine Klimaanlage zu haben, muss man seine Bord Karte in ein Fach stecken, um einen Kontakt auszulösen. Wir haben unsere NEW YORK Card dafür verwendet und es hat prima funktioniert. Man kann also jede alte Bordkarte in Scheckkarten Format dafür verwenden. Sobald man die Balkontüre öffnet, schaltet sich die Klimaanlage aus. Diese kann man dann auch nicht überbrücken.

      Service:
      Ich sag mal, die allgemeine Freundlichkeit und Herzlichkeit war die letzten Jahre weit mehr spürbar als heute. Unser Kabinensteward, war aufmerksam und freundlich, dafür fehlte es am Gespür an bestimmten Plätzen den Staub zu finden. Somit ist hier auch der verantwortliche des Housekeepings nicht sehr an Kontrollen interessiert. Jedoch hielt sich alles im Rahmen und es war kein Weltuntergang.

      Guest Relation war OK, waren wir aber auch nur 2x
      Service in den Shops absolut OK aber ich hatte mir ja nur mein Schiffs Model gekauft.

      Essen & Trinken:
      Das Essen war für uns sehr gut bis Ausgezeichnet, eigentlich mehr Ausgezeichnet. Egal in welchen Restaurant wir waren, uns hat es überall geschmeckt. Es war immer mehr als warm und sehr geschmackvoll gewürzt. Selbst im Windjammer, was die letzten Fahrten nicht so der Renner war, war wirklich sehr gut. Egal ob zum Frühstück, zum Lunch oder wie wir in San Juan zum Dinner waren.

      Unterm Strich hat uns die Küche voll überzeugt.

      Zu den Getränken:
      Für den Ort wo ich mit befinde, sind meiner Meinung die Preise immer noch OK aber sie sind natürlich zu den letzten Jahren um einiges gestiegen, nicht zuletzt wegen des 18% Trinkgeldes. Die Mischungen bei den Cocktails sind immer noch sehr großzügig und es wird kein Fussel verwendet, sondern wirkliche Markenprodukte. Selbst die Auswahl an Single Malt Whisky ist richtig gut geworden. Was den Bar Service, egal ob in den Restaurants oder auch in den Bars angeht, der lässt dann doch zu wünschen übrig. Man hatte oft den Eindruck das das Gespräch unter den Kellnern wichtiger ist als der Gast. Oft kam ein Kellner nach mehrmaligen lauten Rufen. Das ging früher viel viel besser…. Aber wir sind nicht verdurstet.

      Für mich hat sich das Getränke Paket voll gelohnt. Bereits fünf Tage vor Ende, hatte ich die Kosten von 499 Euro inkl. 18% Trinkgeldes her innen. Allerdings gebe ich auch zu, dass ich sicher den einen oder anderen Cocktail oder das eine oder andere Bier mehr getrunken habe, weil man ja dann nicht so aufpasst auf die Kosten, wie wenn man jeden Bon unterschreibt…

      Route:
      War ganz OK aber für uns war die Anthem of the Seas und New York das hauptsächliche Ziel!

      Hotel in Manhattan
      The Lexington New York City, Autograph Collection®
      Preis pro Nacht& Zimmer: $174,00 plus 14,75 % Steuer + US$ 3,50 Tourismusabgabe – gebucht über Booking.com
      Tolles, sauberes, in guter Lage liegendes Hotel. Die Zimmer sind nicht gewaltig groß aber für 2 Personen ausreichend für ein paar Tage. Im Haus gibt es einen Starbucks, ein Restaurant und eine Hotelbar. Das Restaurant ist preislich für ein Dinner OK und geschmacklich sehr gut.

      Zum Time Square läuft man rund 10-15 Minuten und zur Grand Central keine 5-6 Minuten. Wir können das Hotel mit besten Gewissen empfehlen.

      Hotel in Newark
      Wyndham Garden Hotel Newark Airport
      Preis pro Nach & Zimmert: $98,10 plus 15,50 % Steuer – gebucht über Booking.com
      Das Hotel liegt gegenüber des Airports Newark. Es ist sauber, wirklich große Zimmer, ein Resteraunt, mit guter Küche ist im Haus und das Parken ist kostenlos. Es ist kein Luxus Hotel aber für 2 oder 3 Nächte, wenn man nicht nach New York möchte und nur in Jersey Shoppen möchte absolut OK.

      Flüge mit der Austrian Airlines
      Preis pro Person € 462,12

      Richtig New York
      Pünktlich abgeflogen in Wien. Sehr guten Bordprogram, zum Beispiel der neue Star Wars Film oder der neue Bond. Essen hat mir auch geschmeckt und wir sind fast eine Stunde zu früh am JFK angekommen.

      Richtung Wien
      Wie der Flug nach Wien, Es war wieder eine Boeing 767-300. Der Flug war eigentlich recht ruhig und nach 7,5 Stunden waren wir wieder eine Stunde zu früh in Wien
      .

      Wir haben diese Reise genossen, hatten viel Spaß mit unseren mitreisenden Freunden aus Deutschland und Österreich. Die Anthem of the Seas ist ein tolles Schiff, leider mit einer mittelmäßigen Besatzung. Preis / Leistung ist nur noch aus dem Grund in Ordnung, weil das Schiff und die Küche sehr gut waren. Wenn Preis und Route passt, können wir uns vorstellen wieder mit einem Quantum Class Schiff zu reisen aber wie gesagt, da muss der Preis und die Route stimmen.


      Wir haben diesmal darauf verzichtet den Reisebericht mit Bilder zu überfüllen.
      Aber Ihr findet bei den Destinationen, jeweils einen Link zum Foto Ordner, wo alle Bilder hinterlegt sind.


      Wenn Euch unsere Bilder und unser Text gefällt, freuen wir uns über ein Feedback von Euch.
      Denn dann wissen wir auch, das sich die Arbeit und die Mühe gelohnt haben.
      Maritimer Grüß
      Max

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Max ()

    • Ich bewundere ja immer alle die soviel essen können, ich bin immer schon mit 3 kleinen Gängen überfordert. Aber es sieht schon gut aus was Euch da geboten wurde. :thumbsup:
      Was ich nicht ganz verstanden habe: wenn der Windjammer geschlossen wurde musstest Ihr auf Deck 4 für Getränke? Aber nur für kostenlose Getränke, gegen Bezahlung gabs es doch bestimmt eine Bar oben, oder?
      Zu dem Thema osteuropäisches Personal: da habe ich schon recht unterschiedliche Erfahrungen gemacht, angefangen von einem Zimmermädchen das eigendlich nie da war, ganz anderes als auf KF gewöhnt bis zur fast liebevollen Oberkellnerin. Aber im allgemeinen sind Osteuropäer wesentlich zugeknöpfter und nicht so herzlich wie die asiatischen Mitarbeiter, dafür aber meist fachlich gut ausgebildet.
      Danke für deinen schönen Reisebericht, in der Karibik waren wir ja noch nicht, aber so langsam sollten wir doch mal..... :)

      meine Beiträge hier stellen keine Rechtsberatung dar und spiegeln nur meine persönliche Meinung wieder

      Reisen ist tödlich für Vorurteile - Mark Twain
    • Michaela schrieb:

      ....Was ich nicht ganz verstanden habe: wenn der Windjammer geschlossen wurde musstest Ihr auf Deck 4 für Getränke? Aber nur für kostenlose Getränke, gegen Bezahlung gabs es doch bestimmt eine Bar oben, oder?...
      Servus Michaela,
      Cola, Bier und Co bekommst du an jeder Bar. Also auch an der Poolbar oder Skybar beim Pool. Beim Eistee, Café oder normalen Tee ist die Show vorbei. Da muss man dann wirklich auf Deck 4!!
      Maritimer Grüß
      Max
    • patricia22 schrieb:

      wurden da tatsächlich verbrannte und beschädigte elemente aus der umgebung ausgestellt? gruselig..
      Servus patricia22
      ja wurde.


      New York by Kroner and Kroner, auf Flickr



      New York by Kroner and Kroner, auf Flickr



      New York by Kroner and Kroner, auf Flickr



      Das war die Turmspitze
      New York by Kroner and Kroner, auf Flickr



      New York by Kroner and Kroner, auf Flickr


      New York by Kroner and Kroner, auf Flickr

      New York by Kroner and Kroner, auf Flickr

      Es gab aber auch bestimmte Ausstellungsräume, wo man nicht fotografieren oder filmen durfte.
      Maritimer Grüß
      Max
    • Max schrieb:

      patricia22 schrieb:

      wurden da tatsächlich verbrannte und beschädigte elemente aus der umgebung ausgestellt? gruselig..
      Servus patricia22
      ja wurde.

      Es gab aber auch bestimmte Ausstellungsräume, wo man nicht fotografieren oder filmen durfte.
      ich bin einfach nur sprachlos. das ist doch noch alles gar nicht so lange her - und jetzt die feuerwehrwagen und dergleichen zu gehen, lässt mich den schmerz der tv-aufnahmen nachempfinden. das kommt bei mir auf meine to-do liste für new york, vielen dank max!
    • patricia22 schrieb:

      ....das kommt bei mir auf meine to-do liste für new york....
      Anbei ein guter Tipp zu New York. Die "New York Card"
      Erstens kann man damit die HOHO Busse nutzen


      New York by Kroner and Kroner, auf Flickr

      und zweitens sind so gut wie alle Eintritte mit dieser Karte kostenlos und man kann immer die Fast Line, falls vorhand nutzen.

      getyourguide.de/new-york-l59/s…-tage-in-new-york-t22518/
      Maritimer Grüß
      Max
    • Max schrieb:

      patricia22 schrieb:

      ....das kommt bei mir auf meine to-do liste für new york....
      Anbei ein guter Tipp zu New York. Die "New York Card"
      Erstens kann man damit die HOHO Busse nutzen

      und zweitens sind so gut wie alle Eintritte mit dieser Karte kostenlos und man kann immer die Fast Line, falls vorhand nutzen.

      getyourguide.de/new-york-l59/s…-tage-in-new-york-t22518/
      wow, vielen dank!! guggenheim, moma und das empire state building standen sowieso auf meiner liste, nun bin ich auch noch von den weiteren führungen zutiefst beeindruckt. bleibt nur die frage wie lange man tatsächlich an den jeweiligen orten verbleibt, so dass man vielleicht mehr als eine der sights pro tag auch schafft, damit sich die karte rentiert.
    • patricia22 schrieb:

      bleibt nur die frage wie lange man tatsächlich an den jeweiligen orten verbleibt, so dass man vielleicht mehr als eine der sights pro tag auch schafft, damit sich die karte rentiert.
      Wir hatten die Karte für 2 Tage (Fr. & Sa)
      Genutzt haben wir sie, für die 2 Tage HOHO, Empire State Building, Rockefeller Center, Liberty Island, 9/11 Museum, Intrepid Sea-Air-Space Museum und noch einige.....

      Das Tagesprogramm ist sicherlich gestrafft, aber wie oft kommt man schon mal nach NY?? Man muss sich halt das raussuchen was einem interessiert und dann beinhart durchziehen. Aber lohnen tut sich die New York Card auf jeden Fall!
      Maritimer Grüß
      Max