Reisebericht- live von der Costa Smeralda-01.02.2020-08.02.2020-unidentifiedfool

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    • Civitavecchia-Rom

      Der Wecker läutete bereits um 06:45 Uhr, denn wir wollten nicht zu spät dran sein für unseren Romtransfer der geplant um 08:45 Uhr an der Pier hätte starten sollen. Ihr merkt schon ... KONJUNKTIV. Also schnell raus aus dem Bett, ab ins Bad und weiter zum Frühstück im „La Colombina“. Pünktlich um 08:30 Uhr standen wir nun, fertig gepackt für Rom im Colosseo um von Bord zu gehen. Doch dort erwartete uns nur eine Menge von Menschen, das Colloseo war wirklich gesteckt voll. Die Hafenbehörde von Civitavecchia hatte das Schiff noch nicht freigegeben. Der Aussage eines Securitymitarbeiters nach wurde noch eine Gesundheitsprüfung der Behörden durchgeführt, die Dauer konnte er uns nicht sagen. Also standen wir nun da und warteten. Wir hatten aber, sobald es losging, einen guten Platz um zügig von Bord zu gehen. Gegen 09:20 Uhr war es dann endlich soweit, die Costa Smeralda erhielt ihre Freigabe und wir konnten von Bord.

      Am Bus angekommen waren wir die ersten und unsere Reiseleiterin Daniela erwartete uns schon. Sie erzählte, dass sie und alle anderen Reiseleiter*innen und Busfahrer*innen bereits seit 2,5 Stunden im Hafen warteten. Es dauerte noch einige Zeit bis alle Fahrgäste am Bus waren, sodass wir schließlich um 09:50 Uhr in Richtung Rom losfuhren. 90 Minuten später stiegen wir in der Via Petroselli, die nahe der Isola Tiberina liegt, aus unserem Bus und verabschiedeten uns von Daniela.

      Zunächst ging es zur Piazza Venezia, dann weiter über die Via der Corso zum Piazza del Poplo. Von hier ging es über die Villa Medici zur Spanischen Treppe und zum Piazza di Spagna. Hier darf man sich nicht mehr auf die Treppe setzen, man wird von Polizisten direkt wieder zum aufstehen aufgefordert. Nach einem kurzen Abstecher in die Via Condotti zum Schaufenster kucken ging es für uns weiter zum Trevibrunnen. Dort waren heute die größte Menschenmenge die wir sahen. Ansonsten waren die Stadt aus unserer Sicht total leer. Als letzte Station sahen wir uns noch ein klein wenig das Forum Romanum an und setzten uns in die Sonne. Anschließend ging es für uns zurück zum Ausgangspunkt, denn unser Bus startete bereits um 16:15 Uhr wieder zurück in Richtung Costa Smeralda.
      Unserer einstündiger Verspätung am Morgen geschuldet blieben uns nur knapp 5 Stunden für Rom.

      Natürlich hätten wir auch wesentlich mehr Sehenswürdigkeiten bestaunen können, aber wir wollten uns einfach nicht stressen.

      Als wir gegen 17:45 Uhr zurück am Schiff waren zog es uns zunächst kurz auf die Kabine, anschließend für ein schnelles Getränk an die Poolbar auf Deck 16.

      Frisch gemacht für den Abend ging es für einen Aperitif zum Spazio Bollicine auf Deck 8 im Colosseo. Anschließend durften wir wie gehabt im Il Meneghino an unserem Tisch Platz nehmen. Die Gerichte im Menü überzeugten heute nicht zur Gänze. Zum Absacker ging es wieder zurück zum Spazio Bollicine und schließlich hundemüde auf unsere Kabine.

      meine Beiträge hier stellen keine Rechtsberatung dar und spiegeln nur meine persönliche Meinung wieder

      Reisen ist tödlich für Vorurteile - Mark Twain
    • Ein letzter Tag an Bord der Costa Smeralda

      Heute sind wir mal ein bisschen länger im Bett liegen geblieben. Ausgeschlafen und etwas wehmütig über die Abreise am nächsten Tag, ging es für uns zum Frühstück ins "Il Rugantino", welches mittlerweile unser Lieblingsrestaurant zum Frühstücken ist.
      Danach ging es kurz zurück auf die Kabine und wir schlüpften in unsere Badehosen, schnappten uns die Handtücher und machten uns auf zum nahe gelegenen Innenpoolbereich.
      Insgesamt gibt es dort 4 Whirlpools und ein größeres Nichtschwimmerbecken.
      Das spannende daran ist, dass die Whirlpools jeweils nur für 3 Personen zugelassen sind. Die Realität sieht denkbar anders aus... Es befinden sich meist 5-8 Personen im Whirlpool. Dann ist es da schon ganz schön kuschelig.
      Zur Abkühlung ging es dann in den großen Pool, welcher hauptsächlich von Familien und Kindern genutzt wird. Das Wasser hat eine angenehm kühle Temperatur, wenn wenig los ist hat man auch die Möglichkeit ein paar kleine Bahnen zu schwimmen.

      Wir chillten dann noch ein wenig auf den Liegen am Pool und dann ging es für uns gegen 12.30 Uhr schon zum Mittagessen in die Pizzeria "Pummid'oro" auf Deck 8. Für uns gab es dort eine Pizza Calzone und eine Pizza Crudo. Beide Pizzen waren reichlich belegt und geschmacklich sehr gut. Danach waren wir sehr satt und zufrieden. Der Service dort war aufmerksam und schnell. Alles in allem, sehr empfehlenswert für ein schnelles und leckeres Mittagessen.

      Wohl gestärkt, machten wir uns auf den Weg zum Ausgang auf Deck 3 um in La Spezia etwas spazieren zu gehen.
      Mit dem Hafenbus, ging es dann ein kleines Stück aus dem Hafen raus und wir spazierten dann weiter an der Promenade entlang. In ein paar Schritten erreichten wir das Zentrum, es waren kaum Touristen unterwegs. Nach dem Besuch der sehr ungewöhnlich gebauten Kathedrale ging es für uns wieder zurück Richtung Schiff.

      Dort angekommen betrachteten wir die Proben der "Acrodreamers" im Colloseo auf Deck 6. Geprobt wurde für die Show "Smeralda". Sehr beeindruckend was die Artisten*innen dort leisten und wie professionell sie arbeiten.

      Wir mussten leider wieder an die morgige Heimreise denken und beschlossen auf die Kabine zu gehen und das Packen des Koffers hinter uns zu bringen. Gesagt getan, in Windeseile war alles in den Koffern und Taschen verstaut.

      Um noch die abendliche Luft genießen zu können, zog es uns zum spazieren auf die oberen Außendecks. Dann ging es nochmal schnell zurück auf die Kabine um uns fertig zu machen für den Abend. Im Foto-Shop suchten wir uns dann unsere Lieblingsfotos aus und bestellten diese an den selbst erklärenden und gut funktionierenden Tablets. Die Preise für die Bilder sind sehr abgehoben und etwas überzogen. Aber dazu wird es evtl. nochmal einen extra Beitrag geben.

      Zum Aperitif ging es für uns in die "Ferrari Bar" auf Deck 7. Die Drinks dort sind sehr empfehlenswert und teilweise etwas kreativer und außergewöhnlicher als die Standardgetränke. Die Bar ist mit eine der meistbesuchtesten Bars von uns.
      Danach zog es uns noch in die "Piano Bar" um die Musik dort etwas zu lauschen.

      Und schon stand auch schon unser letztes Abendessen an. Heute gab es am italienischen Abend natürlich ein Menü, welches an die toskanische Küche angelehnt war. Es war ausgesprochen lecker und sehr zum Thema passend. Nach dem Dessert mussten wir uns dann auch schweren Herzens von unserem Kellner verabschieden. Als kleines Dankeschön haben wir ihm eine Karte geschrieben über die er sich sehr gefreut hat. Es waren wirklich sehr schöne und lustige Abende gemeinsam mit unserem Kellner.

      Müde und mit dem Wissen, dass uns am nächsten Tag eine längere Heimfahrt erwarten wird ging es für uns direkt ins Bett.

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