Reisebericht MSC Magnifica - WMM+ÖMM - Dezember 2018

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    • Reisebericht MSC Magnifica - WMM+ÖMM - Dezember 2018

      Da der Anfang 2019 doch etwas rasant war, komme ich heute erst dazu meinen Reisebericht zu schreiben. Diese Reise sollte auch als Versuch gelten, eine Kreuzfahrt in Barcelona zu starten, da die Anreise nach Genua doch jedesmal sehr umständlich ist. Entweder man fährt mit dem Auto von uns aus ca. 11 h oder man nimmt den Bus welcher dann aber auch mindestens 14 h unterwegs ist. Wenn man mittels Flugzeug anreist, kommt man im Schnitt auch auf 8 - 10 h, da man meist nach Mailand fliegt und dann noch gute 2 h Bustransfer hat. Deshalb wählten wir dieses Mal Barcelona als Zustiegshafen und buchten Flüge von Leipzig aus.

      Da unser erster Flug von Leipzig nach Frankfurt um 06.30 Uhr gehen sollte, fuhren wir bereits einen Tag vorher Richtung Leipzig und Übernachteten im ibis Styles Leipzig, welches in Radefeld ( ca. 10 Minuten vom Flughafen entfernt) ist. Dort gibt es besondere Angebote, bei denen man Übernachtung + Parkplatz für die Dauer der Reise + Shuttle vom Hotel zum Flughafen und zurück für 2 Personen ab 125 Euro bekommt. :thumbsup: Als kleines zusätzliches Schmankerl bekommt man entweder ein reichhaltiges Frühstück vom Buffet oder eine Lunchbox mit belegten Brötchen, Obst und Wasser. Kaffee kann man sich an der Rezeption ebenfalls kostenlos nehmen.
      Wir kamen ca. 17.30 Uhr im Hotel an und so beschlossen wir, nach dem Check in im Hotel, schnell noch mal zum Flughafen zu fahren und den Vorabend - Check in zu nutzen. Dies verlief alles Problemlos und so genossen wir im Hotel noch ein gutes Abendessen und das ein oder andere Getränk bevor wir mit voller Vorfreude in die Betten fielen.

      1. Tag: Anreise und Einschiffung in Barcelona

      Sehr zeitig klingelten an diesem Morgen die Wecker und so trafen wir uns bereits 05.00 Uhr an der Hotelrezeption um unsere Lunchpakete entgegen zu nehmen und die Schlüssel für die in der Tiefgarage geparkten Autos abzugeben. Als wir zur Rezeption kamen, wartete schon der Fahrer auf uns der uns zum Flughafen bringen sollte. Ich nahm mir schnell noch einen Kaffee und schon ging es los. Da wir am Abend zuvor schon eingecheckt hatten brachte uns der Shuttle direkt zum Eingang, wo die Abfluggates sind. Dort aßen wir unsere Proviantpakete (welche jetzt nicht gerade der Hit sind, aber für eine kleines Frühstück reicht es) und gingen anschließend durch die Sicherheitskontrolle zum Gate. Pünktlich um 06.30 Uhr startete unsere Flugzeug nach Frankfurt, wo wir bereits um 07.30 Uhr landeten. In Frankfurt hatten wir 2 1/2 Stunden Aufenthalt. Diese Zeit nutzten wir um das Treiben auf dem Flughafen zu beobachten und da ja der Flughafen doch etwas größer ist, ging ein Teil der Zeit schon durch das Gatewechseln rum. Auch unser 2. Flug von Frankfurt startete pünktlich, so dass wir um 12.00 Uhr in Barcelona landeten. Nach dem wir unsere Koffer geholt hatten, begaben wir uns zum Ausgang, wo schon Mitarbeiter von MSC standen und uns in Empfang nahmen. Anschließend wurden wir zu den Fahrzeugen ( Mercedes Kleinbusse) gebracht und zum Hafen gefahren. Es ist immer wieder beeindruckend und ein schönes Gefühl, wenn man sich dem Hafen nähert und sein Schiff von weitem sieht. Am Terminal angekommen, ging alles sehr schnell, die Koffer wurden von Mitarbeitern direkt vom Fahrzeug abgeholt und wir gingen ins Terminal. Da meine Mitreisenden sich für eine Aurea Suite entschieden hatten, konnten Sie den Priority Check in nutzen. Das Terminal war aber auch komplett leer, so dass ich genau so lange gebraucht habe und wir das Einschiffungsfoto zusammen machen konnten. :D Alles in allem hatte unsere Anreise (Treffen an der Rezeption - Betreten des Schiffes) 8 Stunden gedauert, wobei davon 4 Stunden Wart- bzw. Umsteigezeit waren. Unser erster Weg führte uns direkt in das Buffetrestaurant um Mittag zu essen. Anschließend schlenderten wir über das Schiff bis 15.00 Uhr unsere Kabinen frei gegeben wurden. Nach dem wir unsere Bordkarten geholten hatten, stellte ich fest, dass ich ebenfalls die freie Tischzeit bekommen habe und wir somit zusammen zu Abend essen konnten :thumbsup: . Wir genossen noch einen Cocktail auf dem Sonnendeck bei milden Temperaturen und nahmen dann um 17.00 Uhr an der Rettungsübung teil, welche für die zugestiegenen Gäste im Theater statt fand und anschließend wurde uns unsere Musterstation gezeigt ?( . Naja, da wir schon mehrfach auf Kreuzfahrt waren, war dies sicherlich ok, aber wenn ich mir vorstelle das jemand zum ersten Mal auf einem Schiff ist und soll damit auf einen Notfall vorbereitet werden, ist das schon sehr fragwürdig. Anschließend machten wir uns für den Abend fertig und trafen uns an Deck um das Auslaufen zu sehen. Nach dem wir uns von Barcelona verabschiedet haben gingen wir zum Abendessen, welches wie gewohnt gut war. Den restlichen Abend zogen wir durch das Schiff um den Abend mit ein paar Getränken ausklingen zu lassen.

      2. Tag: Seetag

      Dieser Tag diente in aller erster Linie zum Ausschlafen und Ausruhen. Wir verabredeten uns auch erst zum Mittagessen und so genoss ich die angenehme Dunkelheit meiner Innenkabine ;) , ging gegen 11.00 Uhr zur Bar auf dem Sonnendeck um einen Kaffee zutrinken und nutzte die mir verbleibende Zeit um den Rest meines Koffers auszupacken und meine Kabine einzurichten. Kurz vor 13.00 ging ich zum Treffpunkt und wir aßen im Buffetrestaurant zum Mittag. Den Nachmittag verbrachten wir mit bummeln in den Einkaufsläden und nahmen an dem Event "Vorführung Sushi Herstellung" teil. Dies war echt gut gemacht und fand in einem kleinem Kreis im Oriental Plaza statt.




      Da an diesem Tag die Sonne schien und die Temperaturen auch ok waren, genossen wir den restlichen Nachmittag auf dem Sonnendeck um zu entspannen. Nach dem hervorragenden Abendessen zum Galaabend, sahen wir uns die Show im Theater an, welche unter dem Motto "italienische Klassiker" stand und sehr gut war. nach der Show gingen wir in die L´Ametista Lounge um bei super Tanzmusik den Abend ausklingen zu lassen. Ich bestellte ein Getränk und als die Kellnerin mir dieses brachte, fragte Sie mich ob ich mich an Sie erinnern könne. In dem Moment viel es mir wie Schuppen aus den Augen und ich erkannte Mrs. Lea wieder, welche damals bei der Reise auf der MSC Fantasia als Kellnerin in der Disco arbeitete. Die Freude war riesig und Sie bat mich zum Tresen, als ich dort war, erkannte ich mehrere Crewmembers von anderen Schiffen wieder. Die Wiedersehensfreude war überwältigend. Schon mal vor weg, dies ganze sprach sich sehr schnell auf dem Schiff rum und ich war zum Schluss bekannt wie ein bunter Hund und überall wo ich lang lief oder war, kannten die Kellner meinen Namen. Abends zog es mich dann noch in die Disco, wo typisch für MSC nicht viel los ist, aber man in Ruhe an der Bar sitzen kann und der Weg zum Raucherbereich ist auch nicht weit. :whistling:

      3. Tag: La Valetta - Malta

      Wir hatten im Vorfeld einen Reedereiausflug mit anschließender Weinverkostung gebucht. Nach dem wir uns am Treffpunkt eingefunden hatten gingen wir von Bord und trafen auf unsere Reiseführerin. Auch hier war die Überraschung groß als wir auf eine Dame stießen welche uns 3 Jahre zuvor die "schönsten Ecken von von Malta" zeigte. Wir liefen zusammen zum Hafenausgang und dann noch ein paar Meter bis wir zu unserem Ausflugsboot kamen. Damit fuhren wir ca. 2 Stunden durch den Hafen und ein Stück an der Küste von La Valetta entlang. Diesen Ausflug kann ich nur empfehlen, da man eine sehr schöne Sicht auf La Valetta bekommt und viele interessante Informationen. Als wir zurück am Ausgangspunkt waren, gingen wir in eine Bar am Hafen um die Weinverkostung zu machen. Diesen Teil kann man sich aus meiner Sicht auch sparen, ich bin zwar eh kein Weintrinker, aber das ganze hatte eher den Charme einer Verkaufsveranstalltung und war zum Glück auch nach 20 Minuten vorbei. Wir verabschiedeten uns dann von der Reiseleiterin und schlenderten noch ein wenig durch die Läden am Hafen und kehrten dann zum Schiff zurück, wo wir unser Mittag einnahmen. Den restlichen Tag verbrachten wir bei herrlichem Sonnenschein auf dem Sonnendeck um zu entspannen. Immer wieder schön ist die Hafenausfahrt zu bewundern, da es zu diesem Zeitpunkt bereits dunkel war und die Statt sehr schön beleuchtet war. Den restlichen Abend verbrachten wir wieder damit durch die Bars zu tiegern und zum Abschluss führte mich mein Weg wieder in die Disco um ein wenig Party zu machen, da ja am nächsten Tag ein Seetag an stand.




      4. Tag: Seetag

      Nach dem langen feiern in der Nacht, schlief ich ordentlich aus und begab mich dann direkt zum Mittag essen. Den Nachmittag verbrachten wir mit faulenzen und gammeln. Gegen 16.00 Uhr sollte in der L´Ametista Lounge eine Videovorführung "hinter den Kulissen" statt finden. Diese wird ja bei fast allen MSC reisen angeboten. Da das Wetter auch etwas schlechter geworden ist, entschlossen wir uns daran teilzunehmen. Ich sag mal so, ja kann man mal machen, aber wenn man es nicht macht, verpasst man auch nicht wirklich was. Schlecht ist halt, wenn die deutsche Hostess die Erklärungen gibt und auf Fragen der Gäste keine Antwort geben kann. Mittlerweile verschlechterte sich das Wetter weiter und man merkte schon allmählich, dass man auf einem Schiff ist. ;) Nach dem Abendessen genossen wir die tollen Musiker auf der Magnifica.


      5. Tag: Heraklion

      Wir wollten Heraklion auf eigene Faust erkunden und trafen uns um 09.30 Uhr zum Frühstück. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Ausflüge schon unterwegs und so konnten wir ein fast leeres Buffetrestaurant genießen. Nach dem wir uns gestärkt hatten, verließen wir das Schiff und am Hafenausgang wurde uns eine Rundfahrt durch Heraklion und der Besuch des Palastes von Knossos mit einem Taxi angeboten. Da der Preis stimmte, saßen wir 5 Minuten später in einem Taxi welches uns erst zur Festung von Heraklion brachte. Dann fuhren wir noch durch Heraklion mit dem ein oder Fotostopp und dann zum Palast von Knossos. Der Fahrer erzählte uns viel zur Geschichte und auch zum Leben auf Kreta. Sehr erstaunt waren wir, dass auf Kreta auch Bananen angebaut wurden. Daraufhin hielt der Fahrer bei einem Obsthändler und kaufte uns landestypisches Obst welches wir probieren konnten. Am Palast von Knossos angekommen, brachte uns der Fahrer zum Eingang und zeigte uns wo wir uns wieder treffen sollten. So machten wir uns auf den Weg um das Areal selber zu erkunden. Auch hier war uns der Wettergott noch hold und so gab es zwar die ein oder andere Windböe aber es schien die ganze Zeit die Sonne. Der Palast oder vielmehr die Ruinen sind schon beeindruckend und dank gut ausgebautem LTE netz konnte man sich alle Informationen auch auf Deutsch aus dem Netz ziehen. Mit diesen überwältigenden Eindrücken trafen wir am Ausgang auf unseren Fahrer und er brachte uns auf einen Berg von welchem man eine schöne Sicht auf Heraklion hatte.

      lindenhausen.de/Forum/index.ph…4a1d26bc97cd91bfa3d0d8929

      Als wir am Hafen ankamen, nahm der Wind deutlich zu und es wurde auch merklich kühler. Das Schiff legte pünktlich 18.00 Uhr ab. Nach diesem schönen Tag freuten wir uns auf Rhodes, jedoch kam gegen 19.00 Uhr die Durchsage, dass auf Grund der Wetterlage Rhodes nicht angelaufen werden kann und wir statt dessen direkt nach Piräus fahren würden. Dies ist zwar Schade aber im nachhinein nach der Nacht im Sturm die wohl richtige Entscheidung gewesen. Was mich an der Sache gestört hat, war lediglich die späte Information. Denn auf hoher See ist es ja bekanntlich schwierig mit dem Handyempfang und Internet muss auch extra gezahlt werden. In diesem Fall hat es mich zwar nicht selbst betroffen, aber einige Gäste hatten sich Mietwagen gebucht oder Ausflüge über GetyourGuide, welche sie jetzt bezahlen mussten und nicht mehr rechtzeitig stornieren konnten. Auch an diesem Tag nahmen wir ein sehr gutes Abendessen ein und tingelten dann durch die Bars. Gegen 22.00 Uhr bekamen wir dann die Naturgewalten richtig zu spüren, schlagartig waren die Bars leer und das laufen wurde zur Herausforderung. Da mir Seegang nichts ausmacht, genoss ich die leeren Bars und hatte viel Zeit mich mit den Besatzungsmitgliedern zu unterhalten. Irgendwann zog es mich wieder in die Disco, und der Seegang nahm zu. Es war schon nicht ganz ohne, also selbst das sitzen auf einem Barhocker ging nur mit festhalten :D . Irgendwann hatte ich die nötige Bettschwere und so zog ich mich auf meine Kabine zurück und ließ mich in den Schlaf schaukeln.

      6. Tag: Piräus

      Bei meinem letzten Besuch in Piräus hatte ich den Ausflug zum Kanal von Korinth gemacht und so stand dieses mal ein Trip zur Akropolis und Stadtrundfahrt in Athen auf dem Programm. Dies hatte ich über die Reederei gebucht. Der Bus brachte uns vom Hafen direkt zur Akropolis. Die Reiseführerin sprach sehr gut deutsch und erklärte so einiges zur Geschichte. Am Busparkplatz angekommen führte Sie uns hinauf und erklärte uns alles wissenswertes. Dann hatten wir noch ein wenig Zeit um Fotos zu machen und die Eindrücke wirken zu lassen. Beim Weg zum Eingang hatte Sie uns gezeigt wo wir uns wieder treffen werden und den Hinweis gegeben, dass man ca. 30 Minuten bräuchte für den Abstieg. Gut, im Nachhinein ist man etwas schlauer, der Abstieg dauert lediglich 10 Minuten und so kam es, dass man 20 Minuten am Treffpunkt stand und wartete. Die einzigen die fehlten, waren 2 Ausflügler und unsere Reiseleiterin. Diese kam dann noch 5 Minuten später und von den 2 verschollenen Ausflüglern fehlte jede Spur. Da die Dame ja zu spät war, hatte Sie auch keine Zeit mehr um nach den Beiden zu suchen und so fuhr unsere Truppe mit Verlusten weiter. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob das Vorgehen richtig oder falsch war. Ja sicher ist jeder dafür selber verantwortlich pünktlich am Treffpunkt zu sein, aber vielleicht wäre auch eine Reiseleiterin die am Treffpunkt wartet und das MSC Schild hoch hält hilfreich gewesen. Die Anschließende Sightseeingtour beschränkte sich auf eine reine Busfahrt zur Plakka. Dort angekommen hatten wir wieder 60 Minuten Freizeit. Das ganze war schon ein wenig Sinnfrei, da ich die Zeit nutzte und immer gerade aus ging und auf einmal wieder am Treffpunkt von der Akropolis war. Ja sicher, jetzt wird Jeder der sich da auskennt sagen, ist logisch. Aber wenn man sich da nicht auskennt und auch nicht wirklich im Vorfeld damit beschäftigt, ist man schon ein wenig erstaunt. So mal man hätte gleich laufen können und dann bei der Sightseeingtour auch mal nen Fotostop einlegen können. Ich ging zurück zum Treffpunkt und als ich den Bus bestiegen hatte, ging es zurück zum Schiff. Am Abend genossen wir die Hafenausfahrt. An dieser Stelle möchte ich anmerken, es wurde immer die Auslaufmusik " Bocelli - Con te partiro" gespielt. Leider ging es auf dem Sonnendeck etwas unter, da wir ja kurz vor Weihnachten unterwegs waren und somit ein Teil des Sonnendecks permanent mit Weihnachtsmusik beschallt wurde. Am Abend folgte das tägliche Ritual - Essen - Bars - Disco.



      7. Tag: Katakolon

      Aufgrund der Wetterbedingungen konnten wir ja Rhodes nicht anlaufen und als Ersatz wurde Katakolon angelaufen. Da ich aber in Piräus schon einen Ausflug gemacht habe und am nächsten Tag in Korfu einen Ausflug gebucht hatte, wollte ich keinen Ausflug nach Olympia machen. Schließlich sollte ja auch kein Urlaubsstress aufkommen :whistling: . So nutzte ich diesen Tag mal wieder zum Ausschlafen und am Nachmittag beschlossen wir einen kleinen Spaziergang durch Katakolon zu machen. So schlenderten wir durch Die Einkaufs- und Restaurantstraßen. Kurz entschlossen kauften wir Tickets für die Bimmelbahn die dort fuhr. Mit dieser wurde man zu einem Weingut und zum Schluss zu einem Aussichtspunkt gebracht. Meine Empfehlung hierfür, spart euch das Geld. Man sieht nicht wirklich was und es lohnt sch nur für jemanden der Wein kaufen möchte. Der restliche Tag stand unter dem Motto " Relaxen". Nach dem Abendessen besuchten wir das Theater wo es eine schöne Show gab und anschließend wurden wieder die Bars unsicher gemacht.

      8. Tag: Korfu

      In Korfu hatten wir einen Ausflug zum Achillion Palast und anschließender Sightseeingtour gebucht. Der ursprüngliche Aufenthalt in Korfu war von 14.00 bis 20.00 Uhr geplant, welches auch ein Kriterium war für den Ausflug, da wir am Abend zuvor in einen Geburtstag reinfeiern wollten und man dann erstmal ausschlafen konnte. Aufgrund der geänderten Route erreichten wir Korfu aber bereits um 07.00 Uhr und die Ausflüge starteten natürlich auch gleich um 08.00 Uhr. Am Abend zuvor lag ein Zettel auf der Kabine, mit dem informiert wurde, dass der Jeepausflug in Korfu nicht statt finden wird. Ok, haben wir ja eh nicht gebucht, also alles im grünen Bereich, sollte man denken. Nach einer doch sehr kurzen Nacht quälten wir uns früh aus dem Bett um pünktlich am Treffpunkt zu sein, als wir kurz vor 08.00 Uhr dort eintrafen, wurde uns mitgeteilt, das es verwechselt wurde und unser gebuchter Ausflug nicht statt findet :cursing: . Dies war alles sehr ärgerlich, aber da wir schon mal auf den Beinen sind, beschlossen wir uns ein Taxi zu nehmen. Am Hafenausgang fanden wir auch gleiche mehrer Taxifahrer die uns Rundfahrten mit Besuch des Achillion Palastes anboten. So saßen wir wenig später in einem Taxi mit einem sehr wortkargen Fahrer der uns erst zum Palast brachte und anschließend einige Sehenswürdigkeiten zeigte. Der Achillion Palast von Kaiserin Sissi war sehr sehenswert. Leider stand der Tag unter keinem guten Stern und so fing es dann an zu regnen und die sightseeingtour war doch sehr trist. Auch die Fotostops waren sehr hektisch, da man wirklich nur anhielt, Fotos machte und weiterfuhr um nicht all zu nass zu werden. Für den Abend hatte ich mal wieder versucht eine Geburtstagstorte zu organisieren. Die letzten 3 Mal hatte das alles ja nicht geklappt. Entweder kam die Torte zwei Tage zu früh (Costa Mediterranea), wurde nicht geliefert (MSC Fantasia) oder falsch geliefert (MSC Preziosa). Hey, dieses Mal hat es tatsächlich geklappt und so genossen wir ein hervorragendes Abendessen und im Anschluss wurde mit viel Trubel die Torte gebracht und die Kellner brachten ein Ständchen. Den restlichen Abend feierten wir noch ein wenig, bevor wir müde in unsere Kojen fielen.




      9. Tag: Seetag

      Für den heutigen Vormittag hatten wir die Tour "Hinter den Kulissen" gebucht und so wurden uns das Theater inkl. Umkleideräume, die Wäscherei und die Küche gezeigt. Die Tour wurde von einer Dame aus dem Ausflugsbüro durchgeführt. Diese war erst 3 Tage an Bord und hatte selber so richtig keine Ahnung. Dies führte irgendwann dazu, dass ich einige Erläuterungen gab, da ich diese Führung ja nicht zum ersten Mal machte und die Dame nur noch nickend daneben stand. Da diese Führungen mit einem Preis von 39 Euro nicht ganz billig sind, sollte MSC echt überlegen wen Sie da einsetzen. Die MSC Magnifica sollte ja Anfang Januar auf Weltreise gehen und die Dame hatte nur dieses im Kopf. Ja man kann sich darauf freuen, aber den Gästen in jedem zweiten Satz zu sagen, dass Sie bei der Weltreise bei ist, passt irgendwie nicht. Zum Abschluss gab es wieder eine MSC Kochschürze eine Kostprobe im Oriental Plaza, welches wir aber nicht mitnahmen, da wir eine halbe Stunde später dort zum Mittag essen wollten. Nach dem Rundgang trafen wir uns mit unserer Reisegruppe und genossen ein hervorragendes Essen im Oriental Plaza. Wir hatten das Ganze im Vorfeld gebucht und so gab es einen Algensalat als Vorspeise, eine große Auswahl an Sushi zum Hauptgang und als Nachspeise gab es Eis mit grünem Tee. Es hat alles sehr gut geschmeckt und war ein rund um gelungenes Essen. Als wir mit dem Mittagessen fertig waren, gingen wir auf das Sonnendeck und bestaunten die Durchfahrt durch die Straße von Messina. Das Wetter hatte sich auch deutlich verbessert und so war es zwar etwas kühl aber es schien die Sonne. Natürlich durfte es auch nicht fehlen, das Vorbeiziehen des Stromboli zu bestaunen. Der restliche Tag, war wieder zum Erholen und Ausruhen erklärt.

      10 Tag: Civitaveccia

      Nach dem das Schiff im Hafen von Civitaveccia fest gemacht hatte, begann auch gleich unser Ausflug nach Rom. Im Bus hatten wir eine Reiseleiterin die nur minimal Deutsch konnte und nebenbei noch die französischen Gäste unterhielt. Als wir Rom erreichten, stiegen dann zwei weitere Reiseleiter zu. Auch hier wieder eine große Überraschung, da die Reiseleiterin für die deutschen Gäste ebenfalls eine alte Bekannte war. Es wurden dann Headsets verteilt und so wurden alle Erklärungen hervorragend auf Deutsch gemacht, da unsere Reiseleiterin gebürtig aus Österreich war. Unser erster Stop führte uns zum Kolosseum, welches wir auch von innen besichtigten. Das Wetter ging gerade noch, da es zwar bewölkt war, aber es nur leicht zwischendurch nieselte. Nach der ausführlichen Besichtigung bestiegen wir wieder dem Bus um zum nächsten Halt zu fahren. Von dort aus, machten wir einen Spaziergang zum Treviebrunnen, am Pantheon vorbei zur Piazza Nuova. Unsere Reiseleiterin erklärte uns vieles über diverse Bauwerke und das Leben in Rom. Nach dem wir den Reisebus wieder bestiegen haben, fuhren wir zu einem kleinen Restaurant, wo wir ein "typisches" italienisches Mittagessen einnahmen. Gestärkt ging es weiter in Richtung Vatikan. Auch hier wurde uns wieder einiges erklärt. Da wir vor einigen Jahren den Ausflug "Vatikanische Museen mit Sixtinischer Kapelle und Vatikan" gemacht hatten, war für uns die Außenansicht ausreichend. Bei vielen Mitreisenden führte dies jedoch zu Unmut, da in der Ausflugsbeschreibung auch die Innenansicht beworben wurde, welche aber aufgrund des Zeitmangels nicht möglich war. Wir hatten dann noch eine halbe Stunde Zeit zur eigenen Verfügung und wurden dann zurück zum Bus gebracht, welcher uns sicher wieder zum Schiff brachte. Es war wieder ein sehr schöner Tag in Rom. Leider fing es an zu regnen so, dass ich das Auslaufen nur bedingt genießen konnte. Am Abend zog es mich wieder in die Disco.





      11 Tag: Genua

      Ursprünglich hatte ich für den Tag geplant, erst ordentlich ausschlafen und dann wollte ich mir den palazzo principe, welcher ja unweit vom Hafen ist anschauen. Leider regnete es auch hier den ganzen Tag und es war doch sehr ungemütliches Wetter. Deshalb verbrachten wir den Tag mit Faulenzen und Rumgammeln. Am Abend besserte sich das Wetter, so dass wenigstens das Auslaufen trocken erlebt werden konnte. Und dann gab es wieder das täglich Ritual, Essen - Theater - Bars - Disco.

      12 Tag: Marseille

      Auch Marseille wurde mehr oder weniger zum Seetag erklärt. Da dies der letzte Tag war, genossen wir nochmals die Annehmlichkeiten des Schiffes, packten unsere Koffer und begannen uns von lieb gewonnen Menschen zu verabschieden. Da ich ja nu viele Besatzungsmitglieder wieder getroffen hatte und einige neu Kennen lernte, fiel die Abschieds runde dieses Mal sehr groß aus, so dass ich die Zeit nach dem Abendessen bis zum ins Bett gehen komplett dafür nutzte.

      13 Tag: Barcelona und Abreise

      Der Wecker klingelte an diesem Tag sehr zeitig, da man die Kabine bis 08.00 Uhr verlassen muss. Wir gingen anschließend in das Bedienrestaurant zum Frühstück. Unsere Flüge sollten erst am späten Nachmittag gehen. Uns so fuhr unser Shuttle erst 12.30 Uhr. Wir konnten bis dahin auf dem Schiff bleiben und konnten auch alle Angebote nutzen. Auch das Getränkepaket war bis zum Schluss gültig. Wir wurden dann vom Schiff gebracht und bis zum Bus begleitet. Nach dem Transfer, checkten wir am Flughafen ein und dann begann das warten auf den Flug, welcher sich auch noch verspätete. Die Verspätung war in Barcelona zwar kein Problem, aber stellte uns beim Umsteigen in München vor eine Herausforderung. Aus den ursprünglichen 55 Minuten Umsteigezeit, wurden dann 30. Das ganze in Verbindung mit einem Terminal wechsel wird schon stressig. Wir erreichten unseren Anschlussflug und landeten so, pünktlich in Leipzig. Beim Holen der Koffer dann die große Überraschung, von unseren Koffern war kein einziger da. Also erstmal zur Flughafeninfo, wo man unsere Koffer lokalisieren konnte. Für diese hatte die Umsteigezeit in München nicht gereicht und sie würden den nächsten Tag mit der ersten Maschine kommen und uns nach Hause gebracht. Naja klingt erst mal ganz gut, aber ich zweifelte schon, das an Heiligabend jemand von Leipzig 170 km fährt um uns die Koffer zu bringen. Am Flughafenausgang wartete schon der nächste Shuttle auf uns, der uns zum Hotel brachte, wo wir unsere Autos holten und dann Richtung Heimat fuhren. Genau wie befürchtet, war es auch, die Koffer kamen nicht einen Tag später, aber dafür am 25.12. gegen Nachmittag. Da kann ich nur sagen, zum Glück ist das nicht auf dem Hinflug passiert und auch wenn es etwas länger gedauert hat, Hauptsache ist, es ist alles wieder da.
      Costa Diadema, MSC Preziosa, MSC Opera, MSC Splendida, Costa Mediterranea, MSC Fanstasia, Aidaprima, MSC Musica, MSC Magnifica, MSC Seaview
    • Fazit

      Reiseroute

      Es war eine sehr schöne Reise mit tollen Häfen. Die angelaufenen Häfen hatten für jeden etwas dabei. Wer wollte konnte sich ganz der Geschichte und den historischen Bedeutungen hingeben, wer aber einfach nur flanieren wollte, konnte dies auch ohne großen Aufwand machen. Wetter bedingt musste die Route geändert werden, aber anstatt einfach einen weiteren Seetag zu bekommen, wurde die Route geändert und ein neuer Hafen hinzugenommen. Diese Reise im Dezember zu machen, bringt den Vorteil, dass die angelaufenen Städte nicht überfüllt sind und nach meinem Gefühl auch die Preise für Taxirundfahrten ect. günstiger sind.

      Schiff

      Die Magnifica ist ein überschaubares Schiff mit einem sehr großen Angebot an Bars und Lounges, so dass die öffentlichen Bereiche sehr großzügig daher kamen und man nie Schwierigkeiten hatte einen Platz zu bekommen. Während der Reise wurde die Magnifica für die Weltreise vorbereitet, überall wurde ausgebessert, geputzt und gewienert. Als einziges Schiff der Musicaklasse verfügt die Magnifica über einen überdachten Innenpool, wobei das Dach bei Bedarf geöffnet werden kann. Die Kabinen sind standardmäßig ausgestattet und man findet alles wieder, was man auch in einem guten Hotelzimmer vorfindet. Als einzigen Minuspunkt muss man sagen, dass die Tische in den Restaurants doch sehr eng gestellt sind.

      Besatzung

      Die Besatzung war der Hammer, immer freundlich und hilfsbereit. Seit langem hatte sich der Kabinensteward vorgestellt und grüßte einen immer freundlich. Die Kabine war immer sauber und auch den ein oder andere Extrawunsch versuchte er zu erfüllen. Das gleich gilt auch für die Barmitarbeiter. Man sah Ihnen sichtlich an, dass Sie Spaß daran hatten, ihren Gästen eine schöne Kreuzfahrt zu bereiten. Auch Gespräche mit anderen Mitreisenden, bestätigten diesen Eindruck. Selbst die Offiziere wurden nicht müde, jeden dem Sie über den Weg liefen zu grüßen. Wie hatten zwischendurch einen Kapitänswechsel, beide konnte man des öfteren übers Schiff laufen sehen und beide sprachen auch mit den Gästen.

      Kreuzfahrt

      Es kann sein, dass es an der deutschen Kreuzfahrtdirektorin lag, aber es war doch sehr angenehm, das in den Bars die Musik in einer vernünftigen Lautstärke war und auch die Animateure ein eher gediegenes und Niveau volles Unterhaltungsprogramm boten. Die Musiker waren durch weg sehr gut, so wie auch die Theateraufführungen. Sehr gut fand ich auch, dass bei jedem Auslaufen die Auslaufmusik gespielt wurde. Da wir kurz vor Weihnachten unterwegs waren, wurde das ganze Schiff nach und nach in ein Weihnachtsland umgewandelt und es wurde auf dem Sonnendeck sowie in den Fahrstühlen und Gängen immer Weihnachtsmusik gespielt. An den Seetagen wurden auch Weihnachtsmärkte abgehalten und es gab in der Kaffeebar sogar Glühwein.

      Es gab die üblichen Themenabende wie Galaabende, weiße Nächte, mediterrane Nacht, flower power ... . Sehr schön gemacht war auch der Clubempfang, bei dem sich auch der Kapitän viel Zeit nahm. Der Clubempfang wurde zweimal gemacht und dann nach Sprachen aufgeteilt, was ich persönlich sehr angenehm empfand.


      Als negativ muss man das Ausflugsbüro nennen. Wenn man dort hin kam, hatte man immer das Gefühl, dass Sie mit sich selbst beschäftigt waren, dies spiegelte sich auch teilweise in den Handlungen wieder.

      Essen und Getränke

      Das Essen war wie gewohnt sehr gut, eine Abwechslung aus Internationalen Speisen. Auch im Buffetrestaurant waren die Speisen sehr gut temperiert und es gab ein täglich wechselndes Angebot. Die Getränkeauswahl hatte ebenfalls für jeden etwas zu bieten.



      Ein- und Ausschiffung

      Die Ein- und Ausschiffung in Barcelona verlief zügig und reibungslos.

      An- und Abreise

      Die An- und Abreise hatten wir über Seereisedienst gebucht. Für einen sehr guten Preis war der Hinflug, Rückflug und der Transfer zum Schiff enthalten. Die Flüge waren mit Lufthansa. Die Vorübernachtung im ibis style Leipzig kann ich nur empfehlen. Teilweise kostet das Parken am Flughafen mehr als die Angebote bei ibis für Übernachtung, Transfer und Parkplatz.

      Ich hoffe der Reisebericht gefällt euch!

      Gruß,

      mambo23
      Costa Diadema, MSC Preziosa, MSC Opera, MSC Splendida, Costa Mediterranea, MSC Fanstasia, Aidaprima, MSC Musica, MSC Magnifica, MSC Seaview

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