Costa Mediterranea und Costa Atlantica gehen nach China

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    • Wie ich bereits im anderen Forum geschrieben hab: keine schönen Zeiten für Costa. Umsonst nimmt Carnival nicht ständig Schiff von Costa raus.

      Die Costa Atlantica und Mediterranea werden die Costa Flotte verlassen. Die Atlantica geht Ende 2019 und die Medi Ende 2020.
      Die Flotte schrumpft also immer weiter. Während der früher belächelte Konkurrent MSC Costa inzwischen eine lange Nase macht, wird ein Schiff nach dem anderen veräußert. Gibt es eigentlich ein Unternehmen, dass ein ähnlich schlechtes Wachstum hat wie Costa?
      Seit 2014 kein Neubau bzw sogar ein Rückgang durch die Classica. Die neoRiviera verlässt die Flotte ebenfalls. Sieht wohl nicht so gut aus? Weiß da jemand mehr?
      Die Smeralda ist wohl mit dem Theatrium sagen wir mal "sehr vielseitig" geplant. 1.000m3 Plastikpflanzen und ein Kussmund aufgemalt und das Schiff ist schnell in einem anderen Markt.

      Wobei 2 von den 4 Neubauten aber auch direkt nach China gehen. Zwar noch (?) unter Costa Flagge aber nicht für den europäischen Markt erreichbar.
      Macht dann zwei Neubauten für den europäischen Markt (die ich aber als sehr flexibel ansehe, wie oben beschrieben)
      Dafür aber seit 2014 kein Neubau mehr und bis die zweite Einheit fertig ist hat Costa seit dem letzten Neubau 2014 auch mind. 4 Schiffe wieder abgestoßen (Medi, Atlantica, Classica, neoRiviera) Zwar übersteigen die beiden Turku Neubauten die verlorenen Kapazitäten, aber muss man auch sehen, wie sich andere Marken seit 2014 entwickelt haben.
      Die Victoria sehe ich persönlich auch noch als Wackelkandidaten. Ich denke wenn da ein Interessent kommt wird Costa nicht lange zögern. Dann wäre das Wachstum durch die Neubauten fast relativiert. Und das über den langen Zeitraum in einem stark wachsendem Marktumfeld.

      Gibt man den Markt so kampflos an MSC ab? Wenn man mal deren Wachstum mit Costa vergleicht sollte es denen in Genua ja schwindelig werden. Lässt also alles darauf schließen, dass es bei Costa nicht läuft, denn Geld ist genug da. Scheinbar hat man sich vom Concordia Image nicht erholt.
      Oder weiß jemand mehr?
    • nun ja, ob das Wachstum bei MSC auf Dauer so gesund ist wird man sehen, ich mag da nicht spekulieren. Da die Smeralda zusätzlich zum Theatrium auch über ein richtiges Theater verfügt sehe ich das Schiff nicht bei AIDA, eher bei Carnival.
      Der Chinesische Markt ist der Wachstumsmarkt im Moment und Carnival macht dort Geld-über Costa. Langfristige Planungen sehen AIDA in Kuba, Costa dafür im Asiatischen Raum, der dann hoffentlich auch für uns Europäer mehr geöffnet wird.
      Für Carnival ist Costa halt nur ein Teil des Konzerns, Karibik für die Europäer und die Einheimischen, die Amerikaner fahren dort Carnival, Asien für die Chinesen und das Mittelmeer für die Südeuropäer, AIDA für das deutsche Publikum, Cunard für die Briten und HAL für alle die es ein bisschen gehobener möchten.
      Da ist Costa nur ein Teil der großen Geldmaschine.

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    • Das ist richtig, Michaela. Costa ist nur ein Teil von Carnival und Carnival entscheidet letztendlich wie operiert wird.
      Wie jemand im anderen Forum richtigerweise geschrieben hat ist Costa an die strategischen Entscheidungen im Konzern gebunden.
      ABER wer kennt eine Marke im Carnival Konzern die ein ähnliches "Wachstum" im Vergleichszeitraum hatte? Cunard ausgenommen.

      Anders gesagt: Wem nimmt der große Konzern die Schiffe weg? Bestimmt nicht der Marke die richtig gut läuft. Und das ist ja das was ich geschrieben habe. Meine Vermutung lautete ja, dass die Situation bei Costa nicht so ist wie gewünscht.
      Ansonsten würde man von irgendwo anders Tonnage besorgen. Hätte die Classica weiter für den europäischen Markt behalten. Würde die neoRiviera nicht zu AIDA schieben..
      Viele Marken versuchen ihr Glück in China. Das aber mit zusätzlichen Kapazitäten.