RollCall-Costa Pacifica-Metropolen des Nordens-22.08.2018-Dirk, Barbara

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    • Kurzes Fazit unserer Ostseetour auf der Pacifica:
      Ein- und Ausschiffung perfekt organisiert; ging flott obwohl alle Passagiere in Kiel ein- bzw ausgestiegen sind.
      Kabinenservice sehr gut
      Schiff wirkt insgesamt gepflegter und sauberer (in den öffentlichen Bereichen ) als bei unserer letzten Kreuzfahrt auf der Pacifica vor eineinhalb Jahren.
      Essen im Restaurant als auch am Buffet ausgezeichnet (das war auch die einhellige Meinung der Reisegruppe mit der wir unterwegs waren)!
      Service in den Bars ausgezeichnet - die Stimmung der Besatzung und des Barpersonals untereinander War sehr gut und entspannt - das merkt man auch als Passagier und man fühlt sich willkommen(das Gegenteil haben wir letztes Jahr auf der Deliziosa erlebt )
      Musiker in den Bars waren sehr gut; die Shows im Theater auch. Absolutes Highlight war der Sänger Suri Bortman (wir hatten ihn vor 3 Jahren schon einmal auf der NeoRomantica gehört )!
      Die Route war absolut klasse - das Wetter hat auch mitgespielt und uns fast nur Sonne beschert.

      Ein bisschen Kritik muss auch sein:
      In der Weinbar kann man mit dem normalen Allin-Paket Piu Gusto gar nichts mehr bestellen; nicht einmal ein Glas Wein oder Wasser ... Dabei spielten dort jeden Abend zwei tolle Künstler und das hieß für uns, selbst Getränke holen aus der benachbarten Bar. Wir fanden das schon seltsam - wenigstens den Wein vom Piu Gusto Paket hätte man schon servieren können in einer "Weinbar"
      Die Diamante- Gäste hatten einen Bereich im Hauptrestaurant (es waren zuviele an Bord, deshalb hat der Platz im Clubrestaurant nicht ausgereicht). Soweit so gut. Beim Frühstück und Mittagessen alles gut (wobei wir das Antipasti-Buffet mittags schon vermisst haben ) - der Bereich war auf Deck 4 und für die anderen Gäste war sowieso nur Deck 3 für Frühstück und Mittagessen geöffnet .
      Allerdings gab es abends keinen eigenen Bereich mehr; zwei feste Tischzeiten mit zugeteiltem Tisch. Wir haben den Tisch gewechselt, da wir am Eingang direkt neben der Geschirrstation saßen - also keine Rede von besonders ausgewählten Plätzen.
      Diamante- Gäste und normale Gäste bunt gemischt - man sah es an den verschiedenfarbigen Speisekarte und alle Tische voll belegt - der Kellner zwar lieb aber völlig überlastet. Irgendwie haben wir hier von bevorzugter Behandlung nichts gemerkt - im Gegenteil : die kleinen Amuse Geules(wie Bruschettas, kleine Häppchen mit Dips etc), die auf den anderen Tischen bereit standen, gab es für die Diamantegäste leider nicht.
      Ansonsten ist gegen die "Ausquartierung" vom Clubrestaurant nichts einzuwenden (man bekommt wenigstens von den Vorführungen etwas mit ) - allerdings bitte auch abends mit abgetrenntem Bereich und besserem Service bei offener Tischzeit!

      Das war jetzt noch ein bisschen gejammert auf hohem Niveau...
      Wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächste Kreuzfahrt!!
    • Ich hatte mir vier Tage vor Rückkunft etwas eingefangen, was dann zu Hause richtig raus kam. Daher hatte ich bisher wenig Lust, was zur Reise zu schreiben. Hat aber keinen Einfluss auf unsere Meinung, dass es mal wieder eine schöne Reise mit unserem Lieblingsitaliener war.

      Barbara schrieb:

      Service in den Bars ausgezeichnet - die Stimmung der Besatzung und des Barpersonals untereinander War sehr gut und entspannt - das merkt man auch als Passagier und man fühlt sich willkommen
      Dies sahen wir doch ein wenig anders. An der Grand-Bar, welche bis 01.00 Uhr geöffnet hat, wurde fast jeden Abend (wir waren halt nicht immer da) gegen 23.30 Uhr der Fußboden unter Wasser (mit Reinigungsmittelzusatz) gesetzt. Ein Barmitglied schrubbte dann und ein anderes flitschte das Wasser weg. Es lag deutlich Salmiak in der Luft. Das Barpersonal watete durch die Fluten :D Ich bin immer gerne auf Seite des Schiffspersonals, aber so etwas geht während der Öffnungszeiten überhaupt nicht. Auch der 3-Sterne-General fand das in Ordnung. Der Mojito war dort gelinde gesagt unter aller S.. (vor allem viel süße Flüssigkeit) Keine Ahnung, wie oft wir den haben neu machen lassen. Mitte der Kreuzfahrt platzte mir der Kragen. Ich nahm mir den Barchef zu Brust und ließ in wissen, dass er und sein Team den schlechtesten Mojito aller meiner Cruises machen würde. Was mir denn nicht passen würde, wollte er wissen. Ich sollte ihm (den Profi) erklären, was ich gerne anders hätte. Den Rest der Kreuzfahrt vermied er es tunlichst, mich an der Bar bedienen zu müssen; wer's braucht :) Der ging eh zu Lachen in den Keller.
      Auch die Rock around the clock Bar im Heck hatte echt Probleme, sobald mal ein paar mehr Leute da waren. Gelacht hat da auch keiner :thumbdown:

      Barbara schrieb:

      Die Diamante- Gäste hatten einen Bereich im Hauptrestaurant (es waren zuviele an Bord, deshalb hat der Platz im Clubrestaurant nicht ausgereicht). Soweit so gut. Beim Frühstück und Mittagessen alles gut (wobei wir das Antipasti-Buffet mittags schon vermisst haben ) - der Bereich war auf Deck 4 und für die anderen Gäste war sowieso nur Deck 3 für Frühstück und Mittagessen geöffnet .

      Allerdings gab es abends keinen eigenen Bereich mehr; zwei feste Tischzeiten mit zugeteiltem Tisch. Wir haben den Tisch gewechselt, da wir am Eingang direkt neben der Geschirrstation saßen - also keine Rede von besonders ausgewählten Plätzen.
      Diamante- Gäste und normale Gäste bunt gemischt - man sah es an den verschiedenfarbigen Speisekarte und alle Tische voll belegt - der Kellner zwar lieb aber völlig überlastet. Irgendwie haben wir hier von bevorzugter Behandlung nichts gemerkt - im Gegenteil : die kleinen Amuse Geules(wie Bruschettas, kleine Häppchen mit Dips etc), die auf den anderen Tischen bereit standen, gab es für die Diamantegäste leider nicht.
      Ansonsten ist gegen die "Ausquartierung" vom Clubrestaurant nichts einzuwenden (man bekommt wenigstens von den Vorführungen etwas mit ) - allerdings bitte auch abends mit abgetrenntem Bereich und besserem Service bei offener Tischzeit!
      Also die Plätze mit bester Sicht an der Reling liegen auch alle an den Geschirrstationen. Ist also nicht unbedingt ein Kriterium ob der Platz ausgewählt ist oder nicht. Abends, wenn es eh dunkel ist, so zumindest zur 2. Sitzung, ist mir der Tisch eh egal. Wir haben in unserer Umgebung (relativ am Anfang, auch neben einer Abräumeinrichtung niemanden (damit meine ich bis fast zum Heck) sitzen gehabt, der nicht Diamante war. Es waren wohl einige "Meckerfritzen" in unserem Bereich untergebracht. U. a. die italienische Familie mit den beiden unmöglichen Kindern (Junge/Mädchen). Kein Wunder bei den unmöglichen Eltern (sie Kurzhaarfrisur); fiel überall negativ aus; kannte ich schon von einer anderen Kreuzfahrt. Die wurden nämlich von Maitre Darwin im Heck platziert und der Kellner bekam noch ein Abfuhr, weil er Darwin ggü. bemerkte, dass das die gar keine PD's wären ("Give them the normal Card!!!).
      Einen gewissen Vorteil hatte der abgeteilte Bereich übrigens: Neben den Sachen, die es auch im Clubrestaurant immer gibt, gibt es dort immer verfügbar: Parma-Schinken, ein super Kalbskotelett und Hummer - einen ganzen - ohne jeglichen Aufpreis!
      Cecilio hatte neben uns Vieren noch 14 andere Gäste in der zweiten Sitzung (der Kellner der Nachbarstation hatte 9!). Spätestens um 22.15 Uhr waren wir trotz teilweise 5 Gängen immer durch. Er führte dabei den kompletten Getränkeservice (wir hatten teilweise 5 Weinsorten am Abend :) ) und den Servier- und Abräumservice durch. Lediglich die einzelnen Gänge wurden ihm von einem Hilfskellner geholt.
      Morgens und mittags saßen wir immer am Heck. Amjad ist uns dort gut in Erinnerung geblieben.

      An vier Abenden waren wir im Clubrestaurant gegen Zuzahlung zum Essen. 28 Euro abzügl. 50% Clubrabatt. Das Menü dello Chef war durchaus ansprechend, jedoch kam es uns so vor, als wenn sie hier ein wenig abgespeckt hätten. Im Juli in Norwegen waren die Gänge üppiger; so gab es eine Vorspeise von damals (Jacobsmuscheln mit Garnelen) diesmal als Hauptgericht. Der Service war eher so lala. Wir kamen meist gegen 20.00 Uhr (Einlass war bis 20.30 Uhr). Gegen 21.00 Uhr war wir mit die letzten Gäste. Wir haben durchaus Verständnis, dass das Personal Feierabend haben möchte. Aber ist es nötig, dass gegen 21.00 Uhr schon gestaubsaugt wird? Am ersten Abend sogar in unmittelbarer Nähe unseres Tisches. Ab dem zweiten Mal wurden wir daher wohl immer auf der anderen Schiffsseite platziert, wo sich die übrigen "Spätesser"aufhielten. Backbord wurde dann wieder der Staubsauger angeworfen. Da Maitre Giovanni unseren Kellner (der deckte auch lieber Frühstückstische ein als Wein nachzuschenken :thumbdown: ) eh schon auf dem Kieker hatte, haben wir auf jedwede Beschwerde verzichtet. Die Stimmung im Team war erkennbar nicht in Ordnung.

      Die LED-Werbung in der Lobby-Bar hat uns überhaupt nicht gefallen. Ich kam mir wie am Times-Square vor. Auch von anderen Reisenden war zu hören, dass ihnen die Werbung sehr missfiel.

      Ansonsten kann ich die Eindrücke von Barbara bestätigen.

      Besondere Erwähnung soll noch unser Steward Emmanuel finden.Auf sämtlichen Reisen hatten wir noch keinen so guten Geist wie ihn. Die Kabine war jederzeit Tip-Top, obwohl wir ihn immer nur im Kabinengang begegnet sind.So muss das sein; jemand der sich auf die Gewohnheiten seiner Gäste einstellt.Danke dafür.

      Organisiert unterwegs waren wir zwei Tage in Petersburg mit Petersburg hautnah und in Klaipeda (Kurische Nehrung) mit Igoris. Beide waren schon vor vier Jahren unsere Partner. Wir waren wieder sehr zufrieden.
      In Stockholm lagen wir diesmal fußläufig (2,5 km) zur Innenstadt.
      Tallin wurde mal wieder unter kulinarischen Gesichtspunkten besichtigt. Da bei der Nummer eins der Stadt, der Rataskaevu 16 um 12.15 Uhr schon keine Platz mehr zu bekommen war, waren wir auf deren Empfehlung im Väike (ums Eck). Gleiches Menü, gleiche Besitzer, ebenso nettes Personal (Danke Liisa).
      In Helsinki waren wir platt und schauten uns lediglich dies an der Straßenbahnstation an :D



      In Riga lagen wir direkt an der Brücke und waren in 10 Minuten in der Altstadt und tranken lecker Bier :thumbup:
      In Danzig fuhren wir Zug. Mit dem Taxi zum Bahnhof (ca. 3 km) kostete uns 10 Euro. Es waren aber durchaus Fahrer bereit, dies zu tun. War früher nicht so einfach, da die lieber die Tagestour nach Danzig verkaufen. Fahrkarten gibt es Schalter (Schlange) oder am Automaten. Der geht zwar auf Deutsch, die Übersetzung ist allerdings fehlerhaft. Wir kauften eine Gruppen-Tageskarte bis Danzig für 28 Zloty. Auf der Karte selber stand aber in polnisch, dass es eine Einzel-Tageskarte (jedna osoba) ist. Woher wir das Wissen? Wir wurden kontrolliert <X Der Kondukteur war aber nett und wir konnten für Drei nachlösen 6,50 Zloty pro Nase. Dasselbe dann auf dem Rückweg. Da hatten unsere Freunde (Fahrkarten vom Schalter) dann vergessen abzustempeln <X Diesmal kam aber zum Glück keiner. Vom Bahnhof zum Schiff dann wieder mit Taxi. Der erste wollte uns nicht für 40 Zloty (war unser Restkleingeld) fahren; er wollte 10 Euro; ist so gut wie dasselbe. Der zweite Fahrer in der Reihe fuhr uns. Was für ein Typ :saint: ?( :saint: . Mein Freund meinte ein Lookalike vom Taxifahrer aus "Die Geister, die ich rief" zu erkennen :D Es war auf jeden Fall eine fröhliche Rückfahrt und wir kamen sogar heil an.

      Gruß

      Dirk